Frauenberg feiert Jubiläumskirmes mit Bier-Pong-Turnier

Frauenberg feiert Jubiläumskirmes mit Bier-Pong-Turnier

Zehn Jahre Festlaune – Teams kämpften um den Tisch – Erlös geht an Betroffene nach schwerer Krankheit

Von Gerhard Müller

Frauenberg. Auch bei der kleinen Jubiläumskirb, es war die zehnte Kirmes, die nach einer längeren Unterbrechung am Gemeindehaus gefeiert wurde, übernahm der Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Frauenberg, Achim Bechtel, die offizielle Kirmeseröffnung mit dem Fassanstich. Das funktionierte ebenso reibungslos wie das anschließende Bier-Pong-Turnier.

18 Teams aus der VG Baumholder und Birkenfeld, die jeweils mit zwei Spielern besetzt waren, ermittelten in vielen Einzelpartien ihren Sieger. Schließlich besiegte das Team der Sonnenberger Feuerwehr im Endspiel die Lokalmatadoren und holte sich so den Turniersieg. Es konnte sich über einen originalen Bier-Pong-Tisch freuen, den die Kirner Brauerei gestiftet hatte.

Nun konnte die Malle-Party mit ihren meist jüngeren und gut gelaunten Gästen im aufgestellten Festzelt mit einigen Specials und Happy Hour Fahrt aufnehmen. Zur Tradition gehört auch, dass der bunt geschmückte Kirmesstrauß am ersten Festtag von der Straußjugend am Giebel des Gemeindehauses angebracht wird. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Festsonntag mit einem Frühschoppen. Zu verbilligten Bierpreisen waren zur Mittagszeit fast alle Plätze im Festzelt besetzt. Traditionell sorgten die Nahetalmusikanten für gepflegte Unterhaltung und ausgezeichnete Stimmung. Zum Mittagessen, auch das ist eine beliebte Frauenberger Tradition, hatte das „Klößeteam Lauretta Kirb“ alle Hände voll zu tun, um insgesamt 220 Gäste mit gefüllten Klößen und Apfelmus zu versorgen.

Nach dem Mittagessen stellte sich ein Sextett aus den erfahrenen Straußbuwen um Pascal Schwarz, Nicolas Franz und Christopher Schinkel sowie dem Nachwuchs um Lea Kessler, Pauline Benzel und Lara Diederich seinem Publikum vor, um das Dorfgeschehen des vergangenen Jahres zu glossieren. Da war die Rede von vergessenen Gläsern eingekochter Linsensuppe: „Alle Gläser ware explodiert, was man in der ganze Stroß hat gehiert“, und einem Urlaub ohne Koffer: „Bevor mer konnt de Sticker uffbabbe, verschwand de Koffer hinter der Klappe.“ Einem Frauenberger wurde verdeutlicht, dass man sich nicht immer auf die KI verlassen kann: „Also hat er die KI deinstalliert und verbannt, und verlässt sich ab heute wieder auf seinen Verstand“.

Danach freuten sich die Festbesucher über selbst gebackenen Kuchen und Kaffee, während die Kleinen ihren Spaß an der aufgebauten Hüpfburg und an einer Reihe speziell ausgedachter Kinderspiele hatten. Zum Abschluss der zweitägigen Kirb freuten sich die Gewinner einer Tombola über einen Brauereibesuch für zehn Personen in Kirn. An beiden Tagen wurden Jubiläums-Kirb-Armbändchen angeboten. Den Erlös stockten die Organisatoren auf 800 Euro auf. Er soll der ehemaligen Wirtin des Sportlerheims zugutekommen, die nach einer schweren Erkrankung ihren Job nicht mehr ausführen kann.

 

Keine Nachwuchsprobleme bei der Frauenberger Straußjugend. In diesem Jahr unterstützen noch die „alten Hasen“ Pascal Schwarz, Nicolas Franz und Christopher Schinkel, die sich über viele Jahre für die Straußrede verantwortlich zeichneten, die neue Generation um Lea Kessler, Pauline Benzel und Lara Diederich.

Foto: Gerhard Müller

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert