Seit nunnmehr sechs Jahren folge ich einer klaren Mission: Schmerz durch Sprache in Bedeutung zu verwandeln. Mein Name ist Alena Naab. Aus den aktivsten Zeiten meiner entzündlichen Darmerkrankung heraus durfte ich eine fundamentale Erfahrung machen: Papier besitzt die wunderbare Eigenschaft Schmerz zu halten. Aus dieser Erfahrung heraus ist Wortpost hier in Frauenberg entstanden. Es ist ein Raum für unsere Gemeinschaft. Hier schätzen wir die Magie des geschriebenen Wortes und die Kraft des Innehaltens. In einer lauten, oberflächlichen Welt setzen wir ganz bewusst auf Stille, Natur und Entschleunigung.
Wöchentliche Impulse: Unsere Impulse werden ganz bewusst und entschleunigt per Schreibmaschine getippt, greifbar und echt. Dieses Angebot ist für dich vollkommen kostenlos und unverbindlich.
Gemeinsame Events: Das Miteinander steht im Mittelpunkt. Neben Festen wie unserer Weihnachtsfeier zieht in der dunklen Jahreszeit ein Wichtel bei uns ein, der schon jetzt im Hintergrund ein paar liebevolle Streiche für die Gruppe dieses Jahr plant.
Um den geschützten und ruhigen Rahmen der Gruppe zu wahren, erfolgt die Anmeldung zu allen Treffen, Events und Impulsen über ein persönliches Gespräch mit mir. Wenn du schon jetzt einen Moment der Ruhe suchst und gerne einmal mit meditieren möchtest, lade ich dich herzlich zur Meditation ein. https://www.youtube.com/watch?v=zZdQhZWfVEw Wer mehr über meine Arbeit, die Angebote und diesen Weg finden möchte findet diese Details auf meiner Website https://alenasbuecher.de/
Keine Nachwuchsprobleme bei der Frauenberger Straußjugend. In diesem Jahr unterstützen noch die „alten Hasen“ Pascal Schwarz, Nicolas Franz und Christopher Schinkel, die sich über viele Jahre für die Straußrede verantwortlich zeichneten, die neue Generation um Lea Kessler, Pauline Benzel und Lara Diederich. Foto: Gerhard Müller
Frauenberg feiert Jubiläumskirmes mit Bier-Pong-Turnier
Zehn Jahre Festlaune – Teams kämpften um den Tisch – Erlös geht an Betroffene nach schwerer Krankheit
Von Gerhard Müller
Frauenberg. Auch bei der kleinen Jubiläumskirb, es war die zehnte Kirmes, die nach einer längeren Unterbrechung am Gemeindehaus gefeiert wurde, übernahm der Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Frauenberg, Achim Bechtel, die offizielle Kirmeseröffnung mit dem Fassanstich. Das funktionierte ebenso reibungslos wie das anschließende Bier-Pong-Turnier.
18 Teams aus der VG Baumholder und Birkenfeld, die jeweils mit zwei Spielern besetzt waren, ermittelten in vielen Einzelpartien ihren Sieger. Schließlich besiegte das Team der Sonnenberger Feuerwehr im Endspiel die Lokalmatadoren und holte sich so den Turniersieg. Es konnte sich über einen originalen Bier-Pong-Tisch freuen, den die Kirner Brauerei gestiftet hatte.
Nun konnte die Malle-Party mit ihren meist jüngeren und gut gelaunten Gästen im aufgestellten Festzelt mit einigen Specials und Happy Hour Fahrt aufnehmen. Zur Tradition gehört auch, dass der bunt geschmückte Kirmesstrauß am ersten Festtag von der Straußjugend am Giebel des Gemeindehauses angebracht wird. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Festsonntag mit einem Frühschoppen. Zu verbilligten Bierpreisen waren zur Mittagszeit fast alle Plätze im Festzelt besetzt. Traditionell sorgten die Nahetalmusikanten für gepflegte Unterhaltung und ausgezeichnete Stimmung. Zum Mittagessen, auch das ist eine beliebte Frauenberger Tradition, hatte das „Klößeteam Lauretta Kirb“ alle Hände voll zu tun, um insgesamt 220 Gäste mit gefüllten Klößen und Apfelmus zu versorgen.
Nach dem Mittagessen stellte sich ein Sextett aus den erfahrenen Straußbuwen um Pascal Schwarz, Nicolas Franz und Christopher Schinkel sowie dem Nachwuchs um Lea Kessler, Pauline Benzel und Lara Diederich seinem Publikum vor, um das Dorfgeschehen des vergangenen Jahres zu glossieren. Da war die Rede von vergessenen Gläsern eingekochter Linsensuppe: „Alle Gläser ware explodiert, was man in der ganze Stroß hat gehiert“, und einem Urlaub ohne Koffer: „Bevor mer konnt de Sticker uffbabbe, verschwand de Koffer hinter der Klappe.“ Einem Frauenberger wurde verdeutlicht, dass man sich nicht immer auf die KI verlassen kann: „Also hat er die KI deinstalliert und verbannt, und verlässt sich ab heute wieder auf seinen Verstand“.
Danach freuten sich die Festbesucher über selbst gebackenen Kuchen und Kaffee, während die Kleinen ihren Spaß an der aufgebauten Hüpfburg und an einer Reihe speziell ausgedachter Kinderspiele hatten. Zum Abschluss der zweitägigen Kirb freuten sich die Gewinner einer Tombola über einen Brauereibesuch für zehn Personen in Kirn. An beiden Tagen wurden Jubiläums-Kirb-Armbändchen angeboten. Den Erlös stockten die Organisatoren auf 800 Euro auf. Er soll der ehemaligen Wirtin des Sportlerheims zugutekommen, die nach einer schweren Erkrankung ihren Job nicht mehr ausführen kann.
Auch im Jubiläumsjahr war die Lauretta-Kirb ein voller Erfolg. Schon am Samstag fanden sich viele Gäste vor dem Gemeinschaftshaus ein, und wer wollte, konnte sich wieder für 5 € ein Armbändchen erwerben. Zum Bier-Pong-Turnier traten mehrere Gruppen an, und auch die Malle-Party war Spitze.
Am Sonntag halfen wieder viele fleißige Hände, dass jeder Gast mit Getränken und Gegrilltem versorgt werden konnte. Die „Nahetal-Musikanten“ unterhielten das Publikum mit Blasmusik und die Kinder hatten ihren Spaß in der Hüpfburg und später bei der Vorstellung des Zauberers. Groß und Klein genossen die gewohnt leckeren Klöße.
Im Anschluss daran sorgte die Straußrede, bei der wieder die kleinen Missgeschicke, die Einzelnen im Dorf im Laufe des Jahres widerfahren waren, wieder für viel Gelächter. Die bekannten Straußbuwe wurden in diesem Jahr zum ersten Mal von drei hübschen Straußmääd unterstützt.
Dann wurde das Kuchenbuffet eröffnet, und auch das war ein voller Erfolg.
Im Anschluss daran gab es schöne Preise bei der Tombola zu gewinnen.
Der Erlös dieses Festes und der Bändchen geht in diesem Jahr an die Familie von Susanne, der langjährigen Wirtin des Sportheims, die in diesem Jahr plötzlich erkrankte.
Allen Helfern, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben gilt ein großes Dankeschön.
Einige Fotos vom Fest sollen wenigstens einen Teil der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer zeigen, die schon vorher und auch hinterher involviert waren. (Text und Fotos Rita Eckert)
Ausrufen der Straußrede als Höhepunkt: Jugendliche blicken auf Geschehnisse im Dorf zurück
Von Gerhard Müller
■ Frauenberg. Die Frauenberger feiern in diesem Jahr am Samstag und Sonntag, 5. und 6. September, ihre 10. Lauretta-Kirb am Gemeindehaus in Frauebersch. Traditionell wird mit dem Fassanstich um 16 Uhr die Kirmes offiziell eröffnet und eine Stunde lang Bier zum Sonderpreis ausgeteilt. Neu in das Programm wurde ein Bier-Pong-Turnier, das ab 18 Uhr beginnt, aufgenommen. Für eine Startgebühr von 20 Euro (inklusive Becher, Bälle und Bier) können sich Zweierteams bei Pascal Schwarz unter Tel. 0151/72408283 anmelden. Jubiläums-Kirbe-Armbändchen werden wieder für 5 Euro zugunsten eines guten Zwecks angeboten. Ab 20 Uhr startet eine spezielle Malle-Party mit einigen Specials und Happy Hour von 22 bis 23 Uhr.
Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit dem Frühschoppen, zu dem bis 11.30 Uhr erneut Bier vom Fass zu einer Happy Hour angeboten wird. Ab 11.30 Uhr sind die Nahetalmusikanten mit ihrer volkstümlichen Blasmusik im Einsatz. Zum Mittagessen werden traditionell hausgemachte gefüllte Klöße mit Apfelmus und Soße serviert. Die Veranstalter bitten um entsprechende Vorbestellung bis spätesten zum 31. August (ab 17 Uhr) unter der Telefonnummer: 06787/1400. Abholer können erst ab 12.30 Uhr versorgt werden. Ab 13 Uhr wird ein Zauberer zu einer Show einige Ballonmodellage vorführen.
Mit dem Ausrufen der Straußrede steht ab 14 Uhr der Höhepunkt der Kirmes an. Unter dem Motto „Unsere Straußjugend ist zurück“ werden die etablierten Ausrufer gemeinsam mit vielen Jugendlichen Nachrückern mit viel Engagement dafür sorgen, dass diese schöne Tradition weiterlebt. In bunt gemischten Versen werden die Jugendlichen auf die Geschehnisse im Dorf zurückblicken. Ab 15 Uhr wird zur Kaffeezeit, wenn unter Regie der Turnerfrauen eine große Auswahl von selbst gebackenem Kuchen angeboten. Für die kleinen Besucher wird neben der Hüpfburg der Westricher Nahetalgemeinden auch eine Kinderbelustigung geboten. Die Gewinner einer Tombola werden gegen 16 Uhr bekannt gegeben. Danach wird die Jubiläumskirb ausklingen.
2026 feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum: Bereits zum 10. Mal findet die Lauretta-Kirb am Gemeindehaus in Frauenberg statt! Gemeinsam möchten wir dieses Jubiläum am Samstag, 05.09., und Sonntag, 06.09.2026 mit euch feiern – natürlich mit einigen besonderen Jubiläums-Aktionen.
Besonders freut es uns, dass die Straußjugend zurück ist. Mit ihrem Engagement bereichert sie unsere Kirb und trägt dazu bei, diese schöne Tradition lebendig zu halten. Schaut dazu gerne auch auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei.
Samstag, 05.09.2026
Los geht es um 16:00 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich. Anschließend gibt es eine Stunde lang Bier zum vergünstigten Preis.
Den ganzen Tag über könnt ihr euch beim Bier-Pong oder Nageln messen. Neu in diesem Jahr ist unser Bier-Pong-Turnier, das um 18:00 Uhr startet. Gespielt wird in Zweierteams. Die Anmeldung erfolgt bei Pascal Schwarz (0151 7240 8283). Die Startgebühr beträgt 20 € und beinhaltet Becher, Bälle sowie das Bier.
Auch unsere Spendenaktion geht in die nächste Runde. Für 5 € könnt ihr unsere handgemachten Kirbe-Armbändchen im exklusiven Jubiläumsdesign erwerben. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute – das Spendenziel verraten wir euch direkt vor Ort.
Ab 20:00 Uhr steigt unsere große Malle-Party mit besonderen Getränke-Specials sowie einer Happy Hour von 22:00 bis 23:00 Uhr.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Freut euch auf eine leckere Brat- oder Mettwurst, Steak, Currywurst mit selbstgemachter Soße, Grillkäse und knusprige Pommes.
Sonntag, 06.09.2026
Der Sonntag beginnt um 10:30 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen. Auch hier gibt es eine Stunde lang Bier zum Sonderpreis.
Ab 11:30 Uhr sorgen die Nahetal-Musikanten mit ihrer Livemusik für beste Stimmung. Um 12:00 Uhr werden traditionell hausgemachte Gefüllte Klöße mit Soße und Apfelmus serviert. Vorbestellungen sind bei Familie Schwarz möglich (siehe Flyer). Selbstabholer können ihre Bestellung ab 12:30 Uhr abholen. Wer keine Klöße möchte, wird natürlich auch am Grillstand oder mit Pommes fündig.
Für unsere kleinen Gäste gibt es in diesem Jahr ein besonderes Jubiläumsprogramm: Neben der Kinderbelustigung begeistert ab 13:00 Uhr ein Zauberer mit seiner Show. Im Anschluss gibt es eine bunte Ballonmodellage und selbstverständlich steht auch wieder unsere Hüpfburg bereit.
Ein weiteres Highlight ist die traditionelle Frauenberger Straußrede, die gegen 14:00 Uhr beginnt und garantiert für viele Lacher sorgt.
Ab 15:00 Uhr erwartet euch ein großes Kaffee- und Kuchenbuffet unserer Turnerfrauen.
Natürlich darf auch unsere beliebte Tombola nicht fehlen. Lose gibt es an beiden Tagen für 1 € am Bier-Pilz. Die Ziehung der vielen attraktiven Preise findet am Sonntag um 16:00 Uhr statt. Weitere Informationen erhaltet ihr direkt an der Kirb.
Die IG Lauretta-Kirb freut sich auf zwei unvergessliche Jubiläumstage und auf viele Besucher. Kommt vorbei, feiert mit uns und lasst uns gemeinsam 10 Jahre Lauretta-Kirb gebührend feiern!
Euer Vorstand und die Straußjugend der IG Lauretta-Kirb
Die Ortsgemeinde Frauenberg sagt der Firma Stephan „Danke“
Die beiden Spielplätze in Frauenberg stellten sich in der Vergangenheit für den Bürgermeister, Karl-Heinz Thom, immer wieder zu einem finanziellen Problem dar. Jährlich wurden die Spielplätze durch Fachleute inspiziert und, nachdem sich auch wieder Vorschriften geändert hatten, neue Mängel festgestellt. Reparaturen konnten nicht zügig erledigt werden, weil Betriebe nicht verfügbar waren, die die Forderungen in kurzer Zeit umsetzen konnten. Auch der finanzielle Spielraum war nicht gegeben, weil im Haushalt der benötigte Betrag nicht vorzuhalten war.
2026 war das Ergebnis der Inspektion so, dass verschiedene Geräte als eine Gefahr für Leib und Leben der Kinder beschrieben wurden. Neben einer deutlichen Beschilderung und Veröffentlichung sollten zusätzlich Bauzäune errichtet werden, um den Zugang zu den Spielplätzen gänzlich abzuriegeln. Unter diesem Eindruck entschloss sich Thom, beide Spielplätze sofort vorübergehend zu sperren, unverzüglich eine Firma für die notwendigsten Reparaturen zu beauftragen, um Kindern und Eltern den Zugang baldmöglichst wieder zu öffnen.
Da die Mittel nicht eingeplant waren, wandte sich Thom als Bittsteller in der Not an die ortsansässige Firma Stephan zwecks einer finanziellen Spende. Frau Stephan war sofort bereit, 5000 € für die Sofortmaßnahmen auf den Spielplätzen zu überweisen. Der Gemeinderat signalisierte, dem Empfang der Spende bei der nächsten Sitzung zuzustimmen, sodass die nötigsten Maßnahmen umgesetzt werden konnten.
Nach wenigen Tagen waren erfreulicherweise die größten Mängel behoben, die Spielplätze wieder für Eltern und Kinder offen. Ein besonderer Dank gilt deshalb der Firma Stephan für die spontane Unterstützung der Ortsgemeinde. (Text und Fotos Karl-Heinz Thom)
FC Lauretta Frauenberg sucht nach plötzlicher, schwerer Erkrankung der Wirtin eine neue Lösung
Von Sascha Saueressig
■ Frauenberg. Ein Fahrradfahrer macht sich gerade wieder auf, während wenige Minuten später ein Jogger die Bahnhofstraße herunterkommt und für einen Zwischenstopp die Gaststätte ansteuert, um beim Verschnaufen aufzutanken. Auf dem benachbarten Parkplatz steht ein Dutzend Autos.
Ruhig und idyllisch liegt die Sportanlage des FC Lauretta Frauenberg im Nahetal zwischen Sonnenberg und Frauenberg. Dort betreibt der FC sein Sportlerheim als einzige Anlaufstätte, als Feierabendkneipe oder Festraum für Familien- und andere Feiern. „Früher hatten wir zusätzlich zu unserem Vereinsheim zwei Gasthäuser bei uns im Ort und eines in Sonnenberg“, berichtet Andreas Schwarz, der Vorsitzende des FC Lauretta. Doch inzwischen weisen nur noch die alten Schilder auf inzwischen geschlossene Etablissements hin.
„Bis 2006 haben wir das Vereinsheim in Eigenregie betrieben, aber danach verpachtet“, schildert Schwarz. 2015 habe die Vereinsführung nach dem Verkauf der wenige Hundert Meter entfernten Gaststätte „Zur Burg“ entschieden, die dortige Pächterin anzustellen. Und diese betrieb die Wirtschaft im Nahetal bis vor wenigen Wochen. Dann gab es einen plötzlichen und harten Einschnitt: Die bisherige Wirtin kollabierte in der Vereinsgaststätte und ist seither in medizinischer Versorgung stationär im Westerwald. „Das sieht nicht gut aus. Und wir waren alle entsetzt und tiefst betroffen“, schildert Schwarz. Und während man im 140 Mitglieder zählenden Verein mit der Familie mitfühlt und diese auch unterstützt, stellt sich die Frage, wie es im Sportlerheim weitergehen kann und soll?
Denn die Gaststätte ist nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für die Bürger aus Frauenberg und Sonnenberg ein zentraler Anlaufpunkt. Doch es gibt keinen Spielbetrieb der Fußballer mehr. Steppaerobic und Gymnastikdamen sind im Bürgerhaus in ihren Übungsstunden und nur die E-Dart-Spieler des Clubs Galaxy kommen zum Training und für ihre Spiele ins Vereinsheim. Dennoch verständigte man sich im Vorstand zügig, ab Juli an drei Tagen unter der Woche abends von 17 Uhr an zu öffnen. Dazu wurde auch noch ein Sonntag geöffnet und die Dartspieler des Clubs Galaxy sollen an ihren Spieltagen samstags ebenfalls öffnen. Und dies wird angenommen. Am Tisch neben dem Eingang sitzen ein knappes Dutzend Gäste.
Parallel läuft die Suche nach einem neuen Pächter. „Wir sind uns klar, dass wir so eine Wirtin nicht mehr finden werden“, sagt Schwarz.
Aber das Vereinsheim ist als Veranstaltungsort, neben dem großzügigen Gastraum mit fünf großen Tischen und einer Küche für die Zubereitung von Speisen auch mit zwei Grillstationen, einem Kühlraum und einem ins Freie zu öffnenden Nebenraum mit Platz für mehr als 50 Gäste auch für größere Feste geeignet. „Wir haben immer wieder Feste wie Konfirmationen. Gerade am letzten Wochenende hatten wir eine große Geburtstagsfeier“, sagt Schwarz.
Das haben sie mit einigen Helfern aus dem Vorstand gestemmt. Aber schon jetzt ist klar, dass die 20 Freiwilligen den Gaststättenbetrieb nicht dauerhaft stemmen können. „Ich helfe, seit ich 16 war. Damals hatten die Fußballer immer zwei Wochen lang im Training und an den Spieltagen Dienst“, erinnert sich Schwarz. In den Hochzeiten der 1970er bis 90er-Jahre habe man alljährlich ein Wirteessen für die Helfer ausgerichtet, bei dem bis zu 150 Vereinsmitglieder und deren Angehörige teilnahmen.
Er ist der vierte Vorsitzende des FC seit 1953 und schon 20 Jahre an der Vereinsspitze. „Wir wollen das Vereinsheim auf jeden Fall weiter betreiben, aber suchen einen Pächter, der hier vielleicht auch etwas aufbauen will“, schildert er. Allein um das idyllische Gelände, über das täglich noch die Mähroboter laufen, um den Rasen kurzzuhalten, erhalten zu können. Denn aktuell sind es vor allem viele Nilgänse, die die Ruhe des Nahetals für sich nutzen.
⨁Interessenten können sich bei Andreas Schwarz per E-Mail an
Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom (links) im Gespräch, während Lauretta-Vorsitzender Andreas Schwarz hinter der Theke steht.Das Außengelände wird weiter gepflegt, auch wenn schon seit zwei Jahren kein Ball mehr über den Rasen rollt.Der Dartclub Galaxy trainiert regelmäßig im Vereinsheim des FC Lauretta und trägt dort auch seine Meisterschaftsspiele aus.
Die Frauen der Frauenhilfe Frauenberg hatten sich auch in diesem Jahr die wunderschöne Anlage des Verschönerungsvereins Hammerstein für ihre Abschlussveranstaltung ausgesucht.
23 Frauen waren schließlich in bester Laune versammelt, von denen allerdings nur fünf trotz des heißen Wetters tapfer den Weg nach Hammerstein zu Fuß gewagt hatten.
Wieder wurden sie bestens von den fleißigen Händen der Theken- und Grill-Mannschaft des Verschönerungsvereins versorgt und konnten den Abend bis nach Sonnenuntergang genießen. (Text und Fotos Rita Eckert)
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