Die Ortsgemeinde Frauenberg sagt der Firma Stephan „Danke“
Die beiden Spielplätze in Frauenberg stellten sich in der Vergangenheit für den Bürgermeister, Karl-Heinz Thom, immer wieder zu einem finanziellen Problem dar. Jährlich wurden die Spielplätze durch Fachleute inspiziert und, nachdem sich auch wieder Vorschriften geändert hatten, neue Mängel festgestellt. Reparaturen konnten nicht zügig erledigt werden, weil Betriebe nicht verfügbar waren, die die Forderungen in kurzer Zeit umsetzen konnten. Auch der finanzielle Spielraum war nicht gegeben, weil im Haushalt der benötigte Betrag nicht vorzuhalten war.
2026 war das Ergebnis der Inspektion so, dass verschiedene Geräte als eine Gefahr für Leib und Leben der Kinder beschrieben wurden. Neben einer deutlichen Beschilderung und Veröffentlichung sollten zusätzlich Bauzäune errichtet werden, um den Zugang zu den Spielplätzen gänzlich abzuriegeln. Unter diesem Eindruck entschloss sich Thom, beide Spielplätze sofort vorübergehend zu sperren, unverzüglich eine Firma für die notwendigsten Reparaturen zu beauftragen, um Kindern und Eltern den Zugang baldmöglichst wieder zu öffnen.
Da die Mittel nicht eingeplant waren, wandte sich Thom als Bittsteller in der Not an die ortsansässige Firma Stephan zwecks einer finanziellen Spende. Frau Stephan war sofort bereit, 5000 € für die Sofortmaßnahmen auf den Spielplätzen zu überweisen. Der Gemeinderat signalisierte, dem Empfang der Spende bei der nächsten Sitzung zuzustimmen, sodass die nötigsten Maßnahmen umgesetzt werden konnten.
Nach wenigen Tagen waren erfreulicherweise die größten Mängel behoben, die Spielplätze wieder für Eltern und Kinder offen. Ein besonderer Dank gilt deshalb der Firma Stephan für die spontane Unterstützung der Ortsgemeinde. (Text und Fotos Karl-Heinz Thom)
FC Lauretta Frauenberg sucht nach plötzlicher, schwerer Erkrankung der Wirtin eine neue Lösung
Von Sascha Saueressig
■ Frauenberg. Ein Fahrradfahrer macht sich gerade wieder auf, während wenige Minuten später ein Jogger die Bahnhofstraße herunterkommt und für einen Zwischenstopp die Gaststätte ansteuert, um beim Verschnaufen aufzutanken. Auf dem benachbarten Parkplatz steht ein Dutzend Autos.
Ruhig und idyllisch liegt die Sportanlage des FC Lauretta Frauenberg im Nahetal zwischen Sonnenberg und Frauenberg. Dort betreibt der FC sein Sportlerheim als einzige Anlaufstätte, als Feierabendkneipe oder Festraum für Familien- und andere Feiern. „Früher hatten wir zusätzlich zu unserem Vereinsheim zwei Gasthäuser bei uns im Ort und eines in Sonnenberg“, berichtet Andreas Schwarz, der Vorsitzende des FC Lauretta. Doch inzwischen weisen nur noch die alten Schilder auf inzwischen geschlossene Etablissements hin.
„Bis 2006 haben wir das Vereinsheim in Eigenregie betrieben, aber danach verpachtet“, schildert Schwarz. 2015 habe die Vereinsführung nach dem Verkauf der wenige Hundert Meter entfernten Gaststätte „Zur Burg“ entschieden, die dortige Pächterin anzustellen. Und diese betrieb die Wirtschaft im Nahetal bis vor wenigen Wochen. Dann gab es einen plötzlichen und harten Einschnitt: Die bisherige Wirtin kollabierte in der Vereinsgaststätte und ist seither in medizinischer Versorgung stationär im Westerwald. „Das sieht nicht gut aus. Und wir waren alle entsetzt und tiefst betroffen“, schildert Schwarz. Und während man im 140 Mitglieder zählenden Verein mit der Familie mitfühlt und diese auch unterstützt, stellt sich die Frage, wie es im Sportlerheim weitergehen kann und soll?
Denn die Gaststätte ist nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für die Bürger aus Frauenberg und Sonnenberg ein zentraler Anlaufpunkt. Doch es gibt keinen Spielbetrieb der Fußballer mehr. Steppaerobic und Gymnastikdamen sind im Bürgerhaus in ihren Übungsstunden und nur die E-Dart-Spieler des Clubs Galaxy kommen zum Training und für ihre Spiele ins Vereinsheim. Dennoch verständigte man sich im Vorstand zügig, ab Juli an drei Tagen unter der Woche abends von 17 Uhr an zu öffnen. Dazu wurde auch noch ein Sonntag geöffnet und die Dartspieler des Clubs Galaxy sollen an ihren Spieltagen samstags ebenfalls öffnen. Und dies wird angenommen. Am Tisch neben dem Eingang sitzen ein knappes Dutzend Gäste.
Parallel läuft die Suche nach einem neuen Pächter. „Wir sind uns klar, dass wir so eine Wirtin nicht mehr finden werden“, sagt Schwarz.
Aber das Vereinsheim ist als Veranstaltungsort, neben dem großzügigen Gastraum mit fünf großen Tischen und einer Küche für die Zubereitung von Speisen auch mit zwei Grillstationen, einem Kühlraum und einem ins Freie zu öffnenden Nebenraum mit Platz für mehr als 50 Gäste auch für größere Feste geeignet. „Wir haben immer wieder Feste wie Konfirmationen. Gerade am letzten Wochenende hatten wir eine große Geburtstagsfeier“, sagt Schwarz.
Das haben sie mit einigen Helfern aus dem Vorstand gestemmt. Aber schon jetzt ist klar, dass die 20 Freiwilligen den Gaststättenbetrieb nicht dauerhaft stemmen können. „Ich helfe, seit ich 16 war. Damals hatten die Fußballer immer zwei Wochen lang im Training und an den Spieltagen Dienst“, erinnert sich Schwarz. In den Hochzeiten der 1970er bis 90er-Jahre habe man alljährlich ein Wirteessen für die Helfer ausgerichtet, bei dem bis zu 150 Vereinsmitglieder und deren Angehörige teilnahmen.
Er ist der vierte Vorsitzende des FC seit 1953 und schon 20 Jahre an der Vereinsspitze. „Wir wollen das Vereinsheim auf jeden Fall weiter betreiben, aber suchen einen Pächter, der hier vielleicht auch etwas aufbauen will“, schildert er. Allein um das idyllische Gelände, über das täglich noch die Mähroboter laufen, um den Rasen kurzzuhalten, erhalten zu können. Denn aktuell sind es vor allem viele Nilgänse, die die Ruhe des Nahetals für sich nutzen.
⨁Interessenten können sich bei Andreas Schwarz per E-Mail an
Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom (links) im Gespräch, während Lauretta-Vorsitzender Andreas Schwarz hinter der Theke steht.Das Außengelände wird weiter gepflegt, auch wenn schon seit zwei Jahren kein Ball mehr über den Rasen rollt.Der Dartclub Galaxy trainiert regelmäßig im Vereinsheim des FC Lauretta und trägt dort auch seine Meisterschaftsspiele aus.
Die Frauen der Frauenhilfe Frauenberg hatten sich auch in diesem Jahr die wunderschöne Anlage des Verschönerungsvereins Hammerstein für ihre Abschlussveranstaltung ausgesucht.
23 Frauen waren schließlich in bester Laune versammelt, von denen allerdings nur fünf trotz des heißen Wetters tapfer den Weg nach Hammerstein zu Fuß gewagt hatten.
Wieder wurden sie bestens von den fleißigen Händen der Theken- und Grill-Mannschaft des Verschönerungsvereins versorgt und konnten den Abend bis nach Sonnenuntergang genießen. (Text und Fotos Rita Eckert)
Auch in diesem Jahr konnten die Turnerfrauen ihren Sommer-Abschluss genießen. Das schöne Wetter und die nicht zu heißen Temperaturen trugen zur guten Stimmung bei. An Gesprächsstoff mangelte es auch nicht.
Klaus Tzschoppe und Gerd Kappel hatten sich dankenswerterweise wieder bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen.
Lieber Leser, liebe Leserin, ich schreibe über Schmerz und verwandele ihn durch Sprache in Bedeutung. Manchmal müssen wir den Schmerz nicht betäuben, sondern mutig ansehen, um ihn zu verstehen und das Erlebte zu integrieren. Für mich bedeutet Schreiben genau das: Transformation. Das Verwandeln von Leere, Angst und Selbstzweifeln in Worte, die Halt geben. Verglühter Schmerz ist eine Einladung an Dich, diese Brücke von Verzweiflung und Hoffnung zu betreten. Als Pädagogin und Autorin weiß ich, wie schwer es ist, für diese Gefühle die richtigen Worte zu finden. Genau deshalb habe ich dieses Buch geschrieben: um Schmerz eine Stimme zu geben. Ab sofort gibt es Verglühter Schmerz auch als Ebook.
Alena Naab, Autorin für tiefgründige Literatur und Pädagogin. Mehr Infos unter: alenasbuecher.de
Mittwoch, 1. Juli 2026, Nahe-Zeitung / Lokales Seite 22
Die Geschichte der streitbaren Loretta
Von Gerhard Müller
Überzeugend und ausdrucksstark brachte Prof. Dr. Nina Gallion die Geschichte der streitbaren Gräfin Loretta von Sponheim rüber und machte so die Geschichte lebendig.
Geschichtsprofessorin Nina Gallion erzählt über die Hintergründe der Sponheimer Regentin im 14. Jahrhundert
Frauenberg. Das Leben der streitbaren Gräfin Loretta von Sponheim interessiert offensichtlich die Menschen der Region. Die 64 bereitgestellten Stühle mussten kurzerhand um 20 Plätze erweitert werden, so groß war trotz brütender Hitze das Interesse an dem Vortrag von Professorin Nina Gallion. „Mit so viel Zuspruch hatten wir nicht gerechnet“ – Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom konnte neben der Referentin Gallion auch Landrat Miroslaw Kowalsi und den Leiter des Landesmuseums in Birkenfeld, Hisso von Selle, im voll besetzten Gemeindehaus begrüßen. Der Vortrag wurde von der Direktion Burgen Schlösser, Altertümer, die unter dem Dach der GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe) angesiedelt ist, organisiert. GDKE-Vize Florian Hasenknopf übernahm die Vorstellung von Gallion, die als Expertin für spätmittelalterliche Geschichte viele Fachbücher zum späten Mittelalter veröffentlicht hat und an der Uni in Mainz Vorlesungen hält.
In ihrem Vortrag umschrieb die Geschichtsprofessorin die gesamte Biografie der streitbaren Gräfin Loretta von Sponheim und wie sie es schaffte, als Frau die territoriale Herrschaft im 14. Jahrhundert zu behaupten.
Über ihre Kindheit ist wenig vermerkt, man weiß nicht mal, wann sie genau geboren wurde – es war wohl irgendwann vor 1300. Sicher ist dagegen, dass sie in jungen Jahren anno 1312 Graf Heinrich von Sponheim geheiratet hatte.
In dieser Zeit war der Hochadel sehr darauf bedacht, dass durch Heirat ihrer Nachkommen die territoriale Herrschaft möglichst ausgebaut wurde. Als Lorettas Ehemann Heinrich überraschend 1323 mit knapp 30 Jahren starb, übernahm Loretta mit ihren drei unmündigen Kindern die Herrschaft. In der Männerdomäne musste sie akzeptiert werden. Mit Entschlossenheit kämpfte sie zunächst gegen die Landflucht im Innern und hatte ihre territorialen Grenzen gegen die angesiedelten Burgen der näheren Umgebung zu verteidigen.
Als besonderer und übermächtiger Gegner sei Erzbischof und Kurfürst zu Trier Balduin genannt. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Sicherung der Macht im Heiligen Römischen Reich und erweiterte seinen Einfluss stetig. Loretta kidnappte ihn an der Mosel und inhaftierte ihn auf der als uneinnehmbar geltenden Starkenburg. Zu den Verhandlungen, um die Freigabe von Balduin zu erlangen, war sogar König Johann von Böhmen persönlich zur Starkenburg angereist. Loretta stellte sich als knallharte Verhandlungsführerin dar und erhielt von Balduin nicht nur Lösegeld, sondern auch einen Verzicht, die hintersponheimischen Burgen anzugreifen. Sie erreichte auch, dass sich Balduin beim Papst in Avignon einsetzte, dass der über sie ausgesprochene Kirchenbann wieder aufgehoben wurde. Dazu musste sie selbst zum Papst nach Avignon reisen und erreichte tatsächlich, dass der Bann gegen leichte Auflagen wieder aufgehoben wurde. Es war schon eine komplexe Aufgabe, Tag für Tag ihre Herrschaft zu sichern. Loretta gelang dies als Regentin durch entschlossenes Handeln, mit politischer Klugheit und einem sehr guten Netzwerk. Eine klare Absage erteilte die Referentin der weit verbreiteten Theorie, dass die Frauenburg aus dem erpressten Lösegeld von Balduin gebaut worden sei. Somit bestätigte sie die These des Frauenberger Geschichtstammtischs, das eine Burg in dieser Größenordnung in so kurzer Zeit nicht erbaut werden konnte.
Der Geschichtsprofessorin gelang es in ihrem rund einstündigen Vortrag, dass die Gäste sich gut in die 700-jährige Vergangenheit einfinden konnten. „Man konnte sich quasi das harte Leben der Loretta vor Augen führen, sie hat die Geschichte lebendig gemacht“, analysierte ein Besucher, wie er den Vortrag wahrgenommen hatte. Auch Landrat Kowalski gefiel der Vortrag, er lud die Professorin zu einem Vortrag nach Birkenfeld oder Herrstein ein. Abschließend beantwortete die Referentin einige Fragen aus dem Publikum und merkte an, zu einem weiteren Vortrag erneut die Region besuchen zu wollen.
Zu einem besonderen Abend voller Geschichten, Begegnungen und regionaler Geschichte kamen am 20. Juni 2026 Besucherinnen und Besucher im Gemeindehaus zusammen. Vorgestellt wurden die beiden Buchprojekte „Verglühter Schmerz“ und „Das Haus am Ellerbach“.
„Das Haus am Ellerbach“ ist ein historischer Roman, der die Leserinnen und Leser in das Frauenberg des Jahres 1250 entführt. Die Autorin, die selbst in Frauenberg lebt, verbindet ihre Begeisterung für die regionale Geschichte mit einer lebendigen Erzählweise und macht damit ein Stück Heimat auf besondere Weise erlebbar.
Die Lesung wurde durch die Präsentation von Kurzfilmen sowie Ausschnitten aus dem Hörbuch ergänzt. So konnten die Gäste die Geschichte nicht nur hören, sondern auch sehen und auf verschiedenen Ebenen erleben. Die Verbindung aus Literatur, Bild und Klang machte die Welt des mittelalterlichen Frauenbergs greifbar und eröffnete neue Perspektiven auf die eigene Heimat.
Einen besonderen Mehrwert boten die historischen Erläuterungen von Achim Bechtel. Mit seinem Wissen über das Leben im Jahr 1250 ergänzte er die Lesung um spannende Details und zeigte, wie eng die Handlung des Romans mit den historischen Gegebenheiten der Region verknüpft ist. Seine Ausführungen machten deutlich, dass Geschichte nicht fern und abstrakt ist, sondern direkt vor unserer Haustür stattgefunden hat.
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Geschichten Menschen miteinander verbinden und das Bewusstsein für die eigene Herkunft stärken können. Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schneller wird, wächst die Bedeutung von Erzählungen, die Identität stiften und die Wurzeln einer Gemeinschaft sichtbar machen.
Zum Abschluss erhielt jeder ein kleines Kräutersäckchen mit Kräutern aus dem mittelalterlichen Klostergarten. Diese liebevolle Geste schlug eine Brücke zur Zeit des Romans und gab den Besucherinnen und Besuchern ein duftendes Stück Geschichte mit nach Hause.
Die Veranstaltung machte deutlich: Heimat lebt von den Menschen, die ihre Geschichten bewahren und weitererzählen.
Die starke und streitbare Gräfin Loretta von Sponheim
Von Gerhard Müller
Die Herrscherin der Frauenburg, Gräfin Loretta von Sponheim, wird in einem Vortrag von Professorin Nina Gallion ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Foto: Gerhard Müller
Vortrag in Frauenberg befasst sich mit dem Thema weibliche Herrschaft auf Burgen
Frauenberg. Unter dem Titel „Mit Schleier und Schwert“ macht die Generaldirektion Kulturelles (GDKE) Erbe in Frauenberg Station. Bei diesem Vortrag wird das Thema weibliche Herrschaft auf Burgen vertieft. Zur Vorgeschichte sei gesagt, dass seit dem Jahr 2023 die Burgruine in Frauenberg zur regelmäßigen Inspektion besucht wird, 2023 unter Führung der Chefin der GDKE, Angela Kaiser-Lahme.
Sinn und Zweck der Inspektion ist immer die Begutachtung des Bau- und Pflegezustandes der Anlage. In einem Vertrag aus dem Jahr 2016 sind dazu einige Verantwortlichkeiten und Pflichten auf die Gemeinde Frauenberg übertragen worden. Der Verschönerungsverein von Frauenberg hat sich dankenswerterweise der Pflege der historischen Anlage angenommen. In einer gemütlichen Runde im Hause des Bürgermeisters Karl-Heinz Thom wurde danach das Ergebnis der Besichtigung besprochen und über die historischen Hintergründe diskutiert.
Dabei hat Achim Bechtel als ausgewiesener Kenner der Burg einiges dazu beigetragen, was Kaiser-Lahme zu der Idee führte, vor Ort einen Vortrag zu organisieren. Zunächst tat sich nichts, sodass der Bürgermeister zweifelte, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden würde. Nachdem dann im Frühjahr 2024 erste Informationen ausgetauscht wurden, kam Bewegung in die Angelegenheit. Mit Frau Zirngibl, der Verantwortlichen für Veranstaltungen auf den Burgen und Schlössern wurde ein Vertrag geschlossen. Professorin Nina Gallion, eine ausgewiesene und mit verschiedenen Auszeichnungen gelobte Expertin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, besonders kenntnisreich über die Territorialgeschichte des Erzbistums Mainz in Verbindung mit der Reichsgeschichte im Mittelalter, wird diesen Vortrag halten.
Sie ist durch mehrere Bücher, zahlreichen Veröffentlichungen und in den Medien sehr bekannt und forscht weiterhin zur Entwicklung von Städten und zur Geschlechtergeschichte im Mittelalter. Nina Gallion nimmt die streitbare und starke Gräfin Loretta von Sponheim und die territoriale Behauptung ihrer Herrschaft im 14. Jahrhundert in Frauenberg unter die Lupe. Der Vortrag unter dem Titel „Weibliche Herrschaft“ findet am Mittwoch, 24. Juni, ab 19 Uhr im Gemeindehaus in Frauenberg statt. Wenige Tage zuvor lädt Alina Naab zu einer Lesung ebenfalls ins Frauenberger Gemeindehaus ein: Von 18 bis 20 Uhr wird sie am Samstag, 20. Juni, gleich zwei Bücher vorstellen. An diesem Abend öffnen sich die Türen zu zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch dieselbe Frage stellen, beschreibt Alina Naab ihre Bücher. Dabei wird zunächst der Roman „Verglühter Schmerz, wenn das Leben Error schreit“ vorgestellt. Im zweiten Teil erhalten die Gäste einen Einblick in ein unveröffentlichtes Herzensprojekt. Mit dem Titel „Das Haus am Ellerbach“ geht es um eine historische Erzählung, die im Jahre 1250 im Dorf Frauenberg spielt. Es soll Licht in die Frage bringen, wie die Menschen damals lebten.
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