Frauenberg / Nahe

Karl Näher feiert den 100. Geburtstag

Mittwoch, 15. Mai 2024, Nahe-Zeitung, Seite 20

Landrat Miroslaw Kowalski (Mitte) überbrachte dem Jubilar Karl Näher die Glückwünsche von Malu Dreyer. VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser (2. von links), der Beigeordnete Achim Bechtel (links) und Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom (rechts) gehörten zu den Gratulanten. Foto: Gerhard Müller

Landrat Miroslaw Kowalski gratuliert

Frauenberg. Altbürgermeister Karl Näher, von 1957 bis 1960 Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde Frauenberg, hat am Montag im Kreise seiner Familie seinen 100. Geburtstag gefeiert. Seine Tochter verriet, dass der fit gebliebene Jubilar sich jeden Mittag ein Gläschen Wein genehmigt. Der 100-Jährige sagte: „Zu einem guten Wein kann man alles essen.“ Zu den Gratulanten an diesem Tag zählten Landrat Miroslaw Kowalski, VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser, Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom sowie der erste Ortsbeigeordnete Achim Bechtel. gmü

Daalbachbiker laden nach Frauenberg ein

Dienstag, 14. Mai 2024, Nahe-Zeitung, Seite 19

Daalbachbiker laden nach Frauenberg ein

Bikergottesdienst an Pfingstmontag am Sportplatz des lokalen FC Lauretta

Der Gottesdienst für Motorradfahrer findet am Pfingstsonntag an der Sportstätte des FC Frauenberg statt. Foto: Gertrud Nürnberg

Frauenberg. „Mit leichtem Gepäck“ lautet das Thema des 18. Bikergottesdienstes der Daalbachbiker am Sportplatz in Frauenberg. Wie bereits in den vergangenen Jahren findet der Gottesdienst auf dem Sportplatz des FC Lauretta statt. Der Bikergottesdienst wird in jedem Jahr von den Daalbachbikern und der evangelischen Kirchengemeinde Reichenbach gemeinsam an Pfingstmontag, in diesem Jahr am 20. Mai, gefeiert. Beginn ist um 11 Uhr.

Mit leichtem Gepäck unterwegs sein, die schweren Gedanken abladen, gemeinsam mit anderen Bikern an verstorbene Biker denken, einen Ausgleich finden zum Stress im Arbeitsleben, im Alltag, gemeinsam die Motorräder bestaunen. Gleichzeitig werden Spenden für soziale Einrichtungen gesammelt. Die Motorradfreunde, Gemeindemitglieder und Freunde des Motorradsports treffen sich zu Gebet und Andacht. Bereits zum zweiten Mal werden Bernd Diehl und Patrick Steup, das Akustik Rock/Pop-Duo Resist, mit rockiger Musik den Bikergottesdienst bereichern.

Die Daalbachbiker sind ein lockerer Stammtisch. Sie treffen sich alle 14 Tage donnerstags in der Schleifer-Stube in Tiefenstein ab 19.30 Uhr, um Motorradtouren fürs Wochenende zu planen, Benzingespräche zu führen oder um einfach eine gute Zeit miteinander zu verbringen.

Da Pfarrer Lothar Hübner in den Ruhestand ging, konnte die Kirchengemeinde Diakon Oliver Schardt gewinnen, den Gottesdienst zu feiern und den Segen für die Biker und ihre Ausfahrten auszusprechen. Ein besonderes Gedenken gilt dabei auch den verstorbenen Bikern. Für das leibliche Wohl ist bestens durch den Sportverein Lauretta gesorgt. Fast alle Vorbereitungen für den Gottesdienst sind getroffen, kleine Pins als Mitbringsel sind eingetroffen, und die Daalbachbiker freuen sich auf viele Besucher bei hoffentlich tollem Wetter. Mit den Sponsorengeldern werden sie wieder soziale Einrichtungen unterstützen. Im vergangenen Jahr konnten die Jugendhilfegruppe in Niederwörresbach und die Notfallseelsorge mit einer Spende bedacht werden. gmü

Das Burgfest ist weiter ein Publikumsmagnet

Montag, 13. Mai 2024, Nahe-Zeitung, Seite 22

Das Burgfest ist weiter ein Publikumsmagnet

Von Gerhard Müller 

Mehr als 50 Tänzerinnen und Tänzer, zumeist Jugendliche, nutzten die grüne Tanzfläche, um einige Formationstänze hinzulegen. Foto: Gerhard Müller

Großer Andrang bei dem von den Nahetal-Musikanten ausgerichteten Fest in Frauenberg

Frauenberg. Auch in diesem Jahr war das von den Nahetal-Musikanten ausgerichtete Burgfest ein voller Erfolg. Allerdings dauerte es bis zur Mittagszeit, bis sich das Festgelände am idyllischen Naheufer füllte.

Bei perfektem Wanderwetter waren die 750 bereitgestellten Sitzplätze und Stehtische in den aufgebauten Zelten und auf dem Gelände am frühen Nachmittag nahezu alle besetzt. Um dem großen Ansturm gerecht zu werden, waren die Musiker die gesamte Woche im Einsatz.

Zum zehnjährigen Jubiläum auf dem Gelände des Angelsportvereins hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes ausgedacht: Ein großes Beduinenzelt nutzten zunächst die Nahetal-Musikanten, um ihr abwechslungsreiches musikalisches Programm vorzutragen. Erstmals präsentierten sich die Musikerinnen und Musiker zusammen mit dem Musikverein (MV) Hettenrodt.

Musikalische Premiere

Vor einigen Wochen waren die beiden Formationen eine musikalische Kooperation eingegangen und erfreuten die Besucher nun gemeinsam mit Egerländer Musik, volkstümlicher Musik und moderner Blasmusik. Den musikalischen Part, auch das war eine Premiere, übernahm DJ Heiko Heinz nach den Nahetal-Musikanten. Auch er hatte seine Anlage im Beduinenzelt aufgebaut. Von Volksmusik über Schlager bis zu den jüngsten Hits war alles dabei.

Wurde anfangs die Rasenfläche im Zelt als Tanzparkett nur von einigen wenigen Solotänzern genutzt, füllte sich die Fläche dann zusehends. Letztendlich fanden sich mehr als 50 begeisterte Tänzer auf der grünen Tanzfläche ein, um einige Formationstänze hinzulegen. So verbreitete das Beduinenzelt nicht nur eine ganz besondere Atmosphäre, es diente auch als Tanzfläche. Unzählige kleine und auch größere Wandergruppen aus fast allen umliegenden Orten steuerten im Laufe des Nachmittags den Weg ans Naheufer an.

Auch viele ältere Gäste kamen mit dem Auto nach Frauenberg, um einen schönen Nachmittag zu erleben. Vom Wanderparkplatz bis zum Sportlerheim diente die rund einen Kilometer lange Bahnhofstraße als Parkplatz für unzählige Autos. So manche Zeltgarnituren waren im Laufe des Tages sogar bis zu dreimal belegt. Auch einige Radfahrer steuerten den Festplatz an, um etwas gute Laune zu tanken und sich zu stärken.

Besucher sind begeistert

Auch das 49. Burgfest zeigte sich als Publikumsmagnet, das VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser treffend beschrieb: „eine Superveranstaltung“. Auch Landrat Miroslaw Kowalski, der zum ersten Mal dem Fest einen Besuch abstattete, war vom Festgelände, aber auch von der Atmosphäre begeistert. Man muss aber auch herausstellen, wie friedlich das Fest auch in diesem Jahr über die Bühne ging und nur gut gelaunte Menschen anzutreffen waren.

Einen weiteren positiven Effekt hatte das Burgfest: Mehr als 100 Gäste des Festes nutzten die Gelegenheit, die Frauenburg zu besuchen und bis zum Turm hinaufzusteigen. Dies hatte eine Gruppe jugendlicher Frauenberger, die ehrenamtlich die Beaufsichtigung sicherstellte, möglich gemacht.

Die Beliebtheit des Festes erreicht eine Größenordnung, die auch den Vorsitzenden Heiko Heinz ins Schwärmen brachte: „Der Andrang war auch in diesem Jahr überwältigend.“

Dadurch, dass die Ortsgemeinde für die Nahetalgemeinden wieder einen Shuttle-Service eingerichtet hatte, kamen nicht nur die Bewohner aus Reichenbach, Kronweiler, Nohen, Rimsberg und Sonnenberg in diesen Genuss. Gegen einen kleinen Obolus wurden auch Hammersteiner und Oberbrombacher nach Hause chauffiert. Schon jetzt freuen sich die Besucher darauf, was die Nahetal-Musikanten im nächsten Jahr auf die Beine stellen, wenn das 50. Burgfest am Naheufer gefeiert wird.

Shuttlebus fährt Besucher zum Burgfest

Mittwoch, 08. Mai 2024, Nahe-Zeitung, Seite 23

Shuttlebus fährt Besucher zum Burgfest

Nahetalmusikanten laden nach Frauenberg ein – Beduinenzelt als Hingucker

 Frauenberg. Die Nahetalmusikanten feiern am Donnerstag, 9. Mai, ihr Burgfest auf dem Gelände des Angelsportvereins am Sportplatz in Frauenberg. Dabei werden die Nahetalmusikanten von den Musikern des MV Hettenrodt unterstützt. Ein Glanzlicht wird das Beduinenzelt sein, das dem Fest eine ganz besondere Atmosphäre verleihen soll. Auch in diesem Jahr wird ein Shuttlebus angeboten, der die Besucher zum Fest und heimbringt. Die Fahrt kostet einheitlich 2 Euro pro Person. Folgender Fahrplan wurde erstellt: 10.50 Uhr Baumholder unterer Marktplatz, 11 Uhr Reichenbach Bushaltestelle, 11.10 Uhr Nohen Bushaltestelle, 11.15 Uhr Rimsberg Bushaltestelle, 11.25 Uhr Niederbrombach Bushaltestelle, 11.35 Uhr Kronweiler Ortsmitte (Brücke), 11.45 Uhr Sonnenberg Bushaltestelle. Für den Rücktransfer sind zwei Abfahrtszeiten, nämlich um 17 Uhr und 19 Uhr, vorgesehen. red

49. Auflage an Christi Himmelfahrt beim Angelsportverein in Frauenberg

Donnerstag, 02. Mai 2024, Nahe-Zeitung, Seite 21

Burgfest: Nahetalmusikanten feiern im Beduinenzelt

49. Auflage an Christi Himmelfahrt beim Angelsportverein in Frauenberg

Bei bestem Wetter waren die aufgebauten Zeltgarnituren im vergangenen Jahr bis auf den letzten Platz ausgefüllt. Die Veranstalter hoffen in diesem Jahr auf ähnlich gute Bedingungen. Foto: Gerhard Müller (Archiv)

Frauenberg. Auch dieses Jahr veranstalten die Nahetalmusikanten ihr traditionelles Burgfest auf dem Gelände des Angelsportvereins am Sportplatz in Frauenberg. Im Vorjahr des großen Jubiläumsfests können die Nahetalmusikanten am 9. Mai (Christi Himmelfahrt) in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Denn bereits zum 10. Mal bietet das idyllische Naheufer nach dem Umzug von der Burg die ideale Plattform für eine sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden Veranstaltung.

Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches musikalisches Programm freuen, das ab der Mittagszeit von den Nahetalmusikanten eröffnet wird. Erstmals werden diese durch die Musikerinnen und Musiker des MV Hettenrodt unterstützt. Hintergrund ist die vor einigen Wochen eingegangene musikalische Kooperation. Egal, ob mit Egerländer Musik oder moderner Blasmusik, an Himmelfahrt werden die Musiker den richtigen Ton finden und für ausgelassene Stimmung sorgen.

Für noch mehr Unterhaltung im musikalischen Bereich wird am späteren Nachmittag ein DJ für die Gäste auflegen. So ist für größtmögliche Vielfalt gesorgt, und es wird garantiert, dass alle Altersklassen musikalisch auf ihre Kosten kommen. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr wird das erstmals aufgestellte große Beduinenzelt sein, das dem Fest eine ganz besondere Atmosphäre verleihen soll. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl beim Burgfest nicht zu kurz. Neben leckeren Grillspezialitäten wird am Nachmittag ein reichhaltiges Küchenbüfett angeboten. Eine große Auswahl an Naheweinen rundet das kulinarische Angebot ab.

Auch in diesem Jahr wird ein Shuttlebus angeboten, der die Besucher sicher zum Fest und wieder heim bringt. Die Fahrt kostet einheitlich 2 Euro pro Person. Folgender Fahrplan wurde erstellt: 10.50 Uhr Baumholder unterer Marktplatz, 11 Uhr Reichenbach Bushaltestelle, 11.10 Uhr Nohen Bushaltestelle, 11.15 Uhr Rimsberg Bushaltestelle, 11.25 Uhr Niederbrombach Bushaltestelle, 11.35 Uhr Kronweiler Ortsmitte (Brücke), 11.45 Uhr Sonnenberg Bushaltestelle. Für den Rücktransfer sind zwei Abfahrtszeiten, nämlich um 17 Uhr und 19 Uhr, vorgesehen. Auf der Rückfahrt werden bei Bedarf auch die Orte Hammerstein und Enzweiler angesteuert. Bei der letzten Fahrt können Fahrgäste bis Baumholder mitfahren. gmü

18. Biker Gottesdienst, Pfingstmontag am Sportplatz, Lauretta, Frauenberg

Westricher Rundschau, Mittwoch, den 1. Mai Ausgabe 18/2024 Seite 6

 

  1. Biker Gottesdienst, Pfingstmontag am Sportplatz, Lauretta, Frauenberg

Mit leichtem Gepäck unterwegs sein und gleichzeitig Spenden sammeln für soziale Einrichtungen, das ist der Sinn der Biker Gottesdienste, die die Daalbachbiker und die ev. Kirchengemeinde Oberer Nahe jedes Jahr gemeinsam am Pfingstmontag feiern.

Wie bereits in den vergangenen Jahren findet der Gottesdienst auf dem Sportplatz Lauretta in Frauenberg statt. Beginn ist um 11:00 Uhr. Motorradfreunde, Gemeindemitglieder und Freunde des Motorradsports treffen sich zum Gebet und Gespräch. Unterstützt werden Sie vom Akustik Rock/Pop Duo Resist, mit Bernd, Diehl und Patrick Steup, die mit rockiger Musik den Biker Gottesdienst bereichern. Da Pfarrer Lothar Hübner in den wohlverdienten Ruhestand ging, konnten wir Diakon Oliver Schardt gewinnen, den Gottesdienst zu feiern und den Segen für die Biker und ihre Ausfahrten erhalten. Ein besonderes Gedenken gilt aber immer auch den verstorbenen Biker.

Für das leibliche Wohl ist bestens durch den Sportverein Lauretta gesorgt.

Mit den Sponsorengeldern werden sie, wie in allen Jahren, soziale Einrichtungen unterstützen. Im letzten Jahr waren es Jugendhilfegruppen in Niederwörresbach und die Notfallseelsorge.

Künstlerin erstellt Hinweisschild zur Burg

Montag, 29. April 2024, Nahe-Zeitung, Seite 21

Künstlerin erstellt Hinweisschild zur Burg

Von Gerhard Müller

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom (2. von links), Achim Bechtel (links), Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins und erster Beigeordneter, die Künstlerin Sylvia Heinz und Klaus Tzschoppe stehen am neuen Hinweisschild zur Ruine der Frauenburg. Foto: Gerhard Müller

Frauenberg übernimmt die Kosten für den Shuttlebus zum Burgfest am 9. Mai

Frauenberg. Die Frauenberger Künstlerin Sylvia Heinz hat ein Hinweisschild zur Frauenburg gestaltet. Dabei hat sie das Gemeindewappen mit der Zugehörigkeit zur hinteren Grafschaft Sponheim, der Frauenburg und Gräfin Lauretta von Sponheim mit Krone in die Tafel integriert. Dieses Hinweisschild wurde nun am Wanderparkplatz aufgestellt.

Auf dem Schild ist die Frauenburg mit wehender Fahne und der Hinweis Frauenburg in schöner mittelalterlicher Schrift zu sehen. Eingerahmt ist dies von rot-silbernen Quadraten, die auf die Zugehörigkeit zur hinteren Grafschaft Sponheim und das Oberamt Birkenfeld verweisen. Klaus Tzschoppe vom Verkehrs- und Verschönerungsverein übernahm die Montage. Aufgestellt wurde die Tafel von der Firma Carius aus Nohen in der Bahnhofstraße.

Wie schon im vergangenen Jahr, so wird auch in diesem Jahr zum Burgfest am 9. Mai ein Pendelbus eingesetzt, informiert Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom. Die Kosten von rund 300 Euro übernimmt die Gemeinde. Zum Burgfest soll der Zugang zum Burgturm von 10 bis 16 Uhr geöffnet werden. Für die Registrierung der Besucher werden wie im Vorjahr jugendliche Helfer eingesetzt, um die Anzahl der Besucher im Blick zu behalten.

In der jüngsten Ratssitzung stellten sich die neuen Jagdpächter für den Abschnitt Hammerstein/Homerich/Frauenberg unter Führung von Christopher Wald vor. Im Einzelnen wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Jagd aufgezeigt, insbesondere unter welchen Auflagen gejagt werden darf. Gemeinderat und Jäger kamen überein, die Zusammenarbeit zukünftig zu intensivieren, sodass etwaige Probleme beiderseits frühzeitig angegangen werden können.

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom stellte nochmals heraus, dass der Bürger grundsätzlich das Recht habe, auch informiert zu werden. Das träfe, bis auf wenige Ausnahmen, auch auf Beschlüsse zu, die in nicht öffentlicher Sitzung getroffen werden. Der Bürger wolle heute auch über Gründe und Hintergründe, Zusammenhänge und Abläufe Bescheid wissen, begründete Thom die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit.

Da die Fahne auf der Frauenburg nach einigen Stürmen Schaden genommen hatte, wurde über die Anschaffung einer neuen diskutiert. Eingebracht wurde ein Vorschlag, mit Sonnenberg/Winnenberg und Frauenberg eine gemeinsame Fahne zu entwerfen, da beide Gemeinden eine gemeinsame Geschichte hätten. Thom schlug vor, dass sich unter Führung von Achim Bechtel eine geschichtsinteressierte Gruppe finden sollte, die unter Berücksichtigung der Historie beider Ortschaften und der Heraldik einen Vorschlag zur Gestaltung mache. Dem stimmte der Rat zu.

Zu der für den 1. Juni geplanten historischen Weiterbildungsfahrt nach Frauenberg in Frankreich hat der Gemeinderat Frauenberg einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro gewährt, was die Hälfte der Busfahrtkosten entspricht. Zur Besichtigung der dortigen Burgruine sind alle interessierten Personen eingeladen, die sich bei Achim Bechtel anmelden.

Ein weiteres Thema, das Thom ansprach, ist eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Die GDKE plant in Absprache mit der Gemeinde in der Zeit von Mai bis Oktober 2026 eine Reihe von Experten zum Thema „Frauen im Mittelalter – speziell auch über Loretta von Sponheim“ im Dorfgemeinschaftshaus anzubieten.

Bei der Prüfung der Grabstätten wurden vier Grabstätten beanstandet. Eine Prüfung des Zustandes der Treppe zur Mietwohnung des Dorfgemeinschaftshauses erfolgte durch die Firma Schmidt aus Heimbach. Im Ergebnis steht eine umfängliche Reparatur an, zu der ein Kostenvoranschlag erarbeitet wird, erklärte der Ortschef.

Försterin Marleen Eickhoff wird Ortsbürgermeister Thom und den Ersten Beigeordneten Achim Bechtel in die intensiven forstlichen Arbeiten im Bereich des Frauenberger Bannes einweisen. Ab dem 1. Januar 2025 soll es in der VG eine hauptamtliche Gemeindeschwester geben, die ihr Büro höchstwahrscheinlich im Gesundheitsstützpunkt in Ruschberg haben wird, sagte Thom.

Karl-Heinz Thom bedankte sich beim Verschönerungsverein für die Unterstützung bei der Beseitigung von Sturmschäden auf den Spielplätzen, am Radweg und an verschiedenen Gefahrstellen für Wanderer im Birkenwald. Die nächste Sitzung ist am 3. Juni, 18.30 Uhr.

Burgfest der Nahetal Musikanten am 9.5.2024 (Christi Himmelfahrt)

MV Frauenberg – Sonnenberg e. V.

Burgfest der Nahetal Musikanten am 9.5.2024 (Christi Himmelfahrt), Beginn 11:00 Uhr

Auch dieses Jahr veranstalten die Nahetal Musikanten wieder ihr  traditionelles Burgfest auf dem Gelände des Angelsportvereins am Sportplatz in Frauenberg.

Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches musikalisches Programm freuen, das ab der Mittagszeit von den Nahetalmusikanten eröffnet wird. Erstmals werden diese durch die Musikerinnen und Musiker des MV Hettenrodt unterstützt. Hintergrund ist die vor einigen Wochen eingegangene musikalische Kooperation.

Für mehr Unterhaltung im musikalischen Bereich wird am späteren Nachmittag ein DJ für die Gäste auflegen. So ist für größtmögliche Vielfalt gesorgt und es wird garantiert, dass alle Altersklassen musikalisch auf ihre Kosten kommen.

Wieder mit Shuttleservice, die Fahrt kostet einheitlich 2 € pro Person. Es gilt folgender Fahrplan:

10:50 Uhr Baumholder unterer Marktplatz

11:00 Uhr Reichenbach Bushaltestelle

11:10 Uhr Nohen Bushaltestelle

11:15 Uhr Rimsberg Bushaltestelle

11:25 Uhr Niederbrombach Bushaltestelle

11:35 Uhr Kronweiler Ortsmitte (Brücke)

11:45 Uhr Sonnenberg Bushaltestelle

Rückfahrt um 17:00 Uhr und 19:00 Uhr. Auch nach Hammerstein/Enzweiler und Baumholder

Zwei Ortschefs würden vom Rat gewählt

Dienstag, 23. April 2024, Nahe-Zeitung, Seite 20

Zwei Ortschefs würden vom Rat gewählt

Von Gerhard Müller

Frauenberger Bürgermeister Karl-Heinz Thom lässt Dorf nicht hängen – Uwe Nees kandidiert in Reichenbach bei passender Konstellation wieder

Fotos: Gerhard Müller

Reichenbach/Frauenberg. Am Montagabend um 18 Uhr endete die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl am Sonntag, 9. Juni. Dann stehen neben der Wahl zum Europaparlament auch die Neuwahl von Gemeinderäten und die Urwahl der Ortsbürgermeister auf dem Programm.

Wo sich kein Kandidat findet, ist der neue Gemeinderat dann gefordert, nach seiner konstituierenden Sitzung einen Ortschef zu finden und zu wählen. Bei Blick auf die amtierenden Ortschefs und deren Bereitschaft, sich erneut zur Verfügung zu stellen, betrachten wir zum Auftakt die Ortsgemeinden Frauenberg und Reichenbach.

Keine großen Baumaßnahmen

Im Gespräch mit dem Frauenberger Ortschef Karl-Heinz Thom berichtet dieser, dass er nicht zur Urwahl antreten will, aber seine Gemeinde nicht hängen lassen werde, sollte sich kein anderer Bewerber finden. Thom, der im März 2023 die Amtsgeschäfte von Patrick Kielburger übernahm, ist familiär stark eingebunden, betreut er zusammen mit seiner Ehefrau von Freitag bis Sonntag seinen 96-jährigen Vater und seine 94-jährige Schwiegermutter im Saarland und ist somit an den Wochenenden nicht in Frauenberg. Darüber hinaus ist der 74-Jährige als Schiedsmann für die 14 Gemeinden täglich zwei bis drei Stunden im Einsatz.

In seinem Alter sei dies alles eine Herausforderung, daher würde er eher anderen das Feld überlassen. Doch sollte sich niemand finden, wäre er bereit sich im Rat wählen zu lassen. „Ich lasse die Ortsgemeinde nicht hängen“, begründete Thom die Zusage an seine Ratskollegen. Thom betont, dass er eigentlich keine gesamte Legislaturperiode durchziehen wolle. Er hoffe, dass sich im Lauf der Legislaturperiode ein Nachfolger finde. In Frauenberg wird es auch 2024 keine Vorschlagsliste geben.

In den kommenden fünf Jahren sind in Frauenberg keine größeren Baumaßnahmen geplant. Dennoch hofft der Bürgermeister, dass die Reparatur der Bahnhofstraße endlich durchgeführt wird. Als Schwerpunkt in den kommenden Jahren will Thom seine Gemeinde mehr öffnen. Er will für mehr Zuspruch für die Frauenburg und den Loretta-Wanderweg werben. Dabei gibt es auch schon konkrete Pläne. Für geschichtliche Vorträge. Namhafte Historiker werden 2026 im Forum „Strake Frauen im Mittelalter“ das Leben der Loretta von Sponheim unter die Lupe nehmen.

Im benachbarten Reichenbach ist die Konstellation vergleichbar. Ortsbürgermeister Uwe Nees ist im vergangenen September vom Gemeinderat zum Ortschef gewählt worden, nachdem sich aus Reihen des Rats nach dem Rücktritt von Olaf Schmidt im Juni niemand fand. Nees wird nicht zur Urwahl antreten, aber er kann sich vorstellen, sich erneut vom Gemeinderat zum Ortsbürgermeister wählen zu lassen. „Wenn die Konstellation passt, würde ich mich zur Wahl stellen“, sagte er. Wichtig ist es ihm, einen Gemeinderat zu haben, mit dem er gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten kann.

Windpark: Arbeiten laufen

Denn in Reichenbach stehen in der nächsten Legislaturperiode einige Aufgaben an. Das wichtigste Vorhaben ist der Ausbau der Hauptstraße. Die 2025 beginnende Maßnahme erfordert die volle Aufmerksamkeit des Bürgermeisters und des Rates. Doch bis dahin müssen die Pläne für den Ausbau der Stichstraße „Schwodel“ und die Verlängerung der Erneuerung bis zur Einmündung in die L 176 erstellt werden. Für den Windpark sind die Verträge unter Dach und Fach, die Arbeiten laufen. Nun stehen die Schwerlasttransporte an, die im Mai in Teilen nachts durch den Ort geführt werden sollen.

Auch bei der Neugestaltung des Friedhofs sieht Nees noch Planungsbedarf. So müsse entschieden werden, ob der abgeholzte Teil oberhalb des Friedhofs integriert werden soll. Nees macht sich auch Gedanken, wie eine Grundversorgung mit Lebensmitteln im Ort geschaffen werden könnte. Eine Idee könnte ein großer Container sein, in dem alle Lebensmittel für den täglichen Bedarf erworben werden könnten.

„Mit einem elektronischen Schlüssel könnte dort den Reichenbachern rund um die Uhr Zugang gewährt werden“, sagte Nees. Bezahlt würde über eine zugelassene elektronische Karte. Dies könnte in jedem Fall teures Personal sparen. Ob dieser Gedanke umsetzbar ist, müsse diskutiert werden.

Auch die 800-Jahr-Feier, die durch den Straßenausbau ins Jahr 2028 verschoben wurde, steht auf der Agenda. Mit dieser Veranstaltung will die Ortsgemeinde die Chance ergreifen, sich positiv darzustellen. Auch die Sauberkeit im Dorf ist für Nees ein Thema. Als Stichwort nennt er den Glascontainer und das hohe Müllaufkommen auf dem Friedhof.

Um den Reichenbachern die Wahl etwas zu erleichtern, will Nees eine Wahlhilfeliste mit aktuell zwölf Personen als Orientierung anbieten, die bereit sind, ein Mandat anzunehmen. Wichtig ist ihm dabei, dass die Liste parteiunabhängig ist.

Karl-Heinz Thom (links) lässt seine Gemeinde nicht hängen. Uwe Nees will weitermachen, falls die Konstellation passt.

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