Julia Klöck­ner be­sucht die Edel­stein­ma­nu­fak­tur Her­bert Ste­phan in Frau­en­berg 

Montag, 2. März 2026, Nahe-Zeitung / Lokales

 

Prä­zi­si­on in jedem Schliff 

 

Julia Klöckner interessierte sich sehr für die Herstellung der Schmuckstücke. Foto: Annika Scheidt/ Büro Julia Klöckner

 

Julia Klöck­ner be­sucht die Edel­stein­ma­nu­fak­tur Her­bert Ste­phan in Frau­en­berg 

 

Julia Klöck­ner be­sucht die Edel­stein­ma­nu­fak­tur Her­bert Ste­phan in Frau­en­berg  2026 03 02 Julia Kloeckner Foto

 

Frau­en­berg. „Wenn Sie etwas nen­nen müss­ten, wofür die Re­gi­on Idar-Ober­stein be­kannt ist, wäre Ihre Ant­wort si­cher­lich: Schmuck- und Edel­stei­ne.“ Die hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te lia Klöck­ner be­sucht im Rah­men ihrer Wahl­kreis­wo­che zahl­rei­che Un­ter­neh­men, die sich die­sem Hand­werk wid­men und Schmuck­stü­cke her­stel­len, die auf der gan­zen Welt zu fin­den sind.

Bei der Edel­stein­ma­nu­fak­tur Her­bert Ste­phan in Frau­en­berg ent­ste­hen seit fast 100 Jah­ren Edel­stei­ne in Per­fek­ti­on. Ge­grün­det wurde die Ma­nu­fak­tur 1932 von Her­bert Ste­phan in Idar-Ober­stein. Heute füh­ren Bernd und Kath­rin Ste­phan das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men in drit­ter Ge­ne­ra­ti­on. Mit rund 250 Mit­ar­bei­ten­den aus vie­len Na­tio­nen zählt die Her­bert Ste­phan KG zu den be­deu­ten­den Ar­beit­ge­bern der Re­gi­on und ist in­ter­na­tio­nal ge­frag­ter Zu­lie­fe­rer für das Pre­mi­um­seg­ment der Schmuck- und Uh­ren­in­dus­trie. Im Mit­tel­punkt der Fer­ti­gung ste­hen in­di­vi­du­ell ge­fer­tig­te Edel­stei­ne – na­tür­li­che wie syn­the­ti­sche – vom Ein­zel­stück bis zur Gro­ß­se­rie. Mög­lich wird dies durch com­pu­ter­ge­steu­er­te Edel­stein­be­ar­bei­tung, CNC-Tech­nik, Ul­tra­schall- und La­ser­gra­vu­ren sowie ei­gens ent­wi­ckel­te Ma­schi­nen.

Um Be­trie­ben wie der Edel­stein­ma­nu­fak­tur künf­tig mehr Fle­xi­bi­li­tät zu er­mög­li­chen, plant die CDU-ge­führ­te Bun­des­re­gie­rung eine Um­stel­lung von der täg­li­chen auf eine wö­chent­li­che Höchst­ar­beits­zeit. Klöck­ner be­tont: „Diese Re­form schafft für Un­ter­neh­men Pla­nungs­spiel­räu­me, wenn ein­mal etwas fer­tig­ge­stellt wer­den muss. Sie er­leich­tert es klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Be­trie­ben, Ar­beits­spit­zen ab­zu­de­cken, ohne die Be­schäf­tig­ten zu über­las­ten.“ Auch steu­er­li­che Be­güns­ti­gun­gen für Über­stun­den und ein­ma­lig ge­zahl­te Prä­mi­en sol­len zu­sätz­li­che Ar­beits­kräf­te­po­ten­zia­le er­schlie­ßen und hel­fen, den Fach­kräf­te­man­gel zu lin­dern.

Beim Rund­gang durch die Pro­duk­ti­ons­hal­len durch­läuft Julia Klöck­ner den Fer­ti­gungs­pro­zess der Stei­ne. Die Ma­schi­nen, die zum Teil rund um die Uhr lau­fen, ver­brau­chen viel En­er­gie. „Dass die En­er­gie­prei­se jetzt sin­ken und Un­ter­neh­men hier bei ihren Strom- und Gas­kos­ten ent­las­tet wer­den, ist ein wich­ti­ges Si­gnal für den In­dus­trie­stand­ort Deutsch­land“, so die Ab­ge­ord­ne­te. „Die Bun­des­re­gie­rung hat dafür die Gas­spei­cher­um­la­ge ab­ge­schafft, die Gas­prei­se ge­senkt, die Über­tra­gungs­netz­ent­gel­te mit 6,5 Mil­li­ar­den Euro be­zu­schusst und die Strom­steu­er dau­er­haft re­du­ziert. Das ent­las­tet die Be­trie­be di­rekt, si­chert Ar­beits­plät­ze und schafft Mit­tel für In­ves­ti­tio­nen und Nach­wuchs­för­de­rung.“

Ab­schlie­ßend be­tont Julia Klöck­ner: „Die Her­bert Ste­phan KG steht ex­em­pla­risch für die Stär­ke des in­dus­tri­el­len Mit­tel­stands: re­gio­nal ver­wur­zelt, tech­no­lo­gisch füh­rend und in­ter­na­tio­nal er­folg­reich. Ge­ra­de Be­trie­be wie die­ser zei­gen, wie Tra­di­ti­on, In­no­va­ti­on und nach­hal­ti­ges Han­deln zu­sam­men­wir­ken.“

 

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