Dorfgemeinschaftshaus erhielt neuen Anstrich

Mittwoch, 14. Februar 2024, Nahe-Zeitung / Lokales

Dorfgemeinschaftshaus erhielt neuen Anstrich

Zum ersten Mal erhielt das Dorfgemeinschaftshaus seit dem Anbau vor 20 Jahren einen neuen Anstrich. Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom präsentiert stolz die planmäßig abgeschlossenen Arbeiten. Foto: Gerhard Müller

Vermüllung rund um den Altglascontainer ärgert Frauenbergs Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom

Frauenberg. In der jüngsten Ratssitzung hat sich der Gemeinderat unter der Leitung von Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom mit dem Breitbandausbau, der seit dem Jahr 2019 im Rahmen von Glasfaseranschlüssen vorangetrieben wird, beschäftigt. Dabei ging es um den Ausbau im sogenannten Graue-Flecken-Pro­gramm und die Übertragung der Auf­ga­ben der Ortsgemeinde auf die VG.

In den bisherigen Ausbaumaßnahmen wurden bis Sommer 2022 in 75 Ortsgemeinden im Kreis circa 2320 geforderte Glasfaser-Hausanschlüsse herge­stellt. Weitere circa 5000 Hausanschlüsse erschließt die Firmengruppe Inexio/Deutsche Glasfaser privatwirt­schaftlich. Dieses Projekt wurde im sogenannten WeißFlecken-Programm (Aufgreif­schwelle mindes­tens 30 Mbit/s) mit Mitteln von Bund (60 Pro­zent) und Land (30 Prozent) gefördert. Die Kommunen haben den Eigenanteil von 10 Prozent zu tragen.

Mit der neuen Förderrichtlinie „zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommuni­kationsnetze in Deutschland“ vom 26. April 2021 ergeben sich nun für Kreise und Kom­munen neue Möglichkeiten, Glasfasernetzes für Gigabitanschlüsse zu fördern. So be­schloss der Ortsgemeinderat Frauenberg die Teilnahme an dem Cluster „Gigabitausbau im Landkreis Birkenfeld“ und übertrug die hierfür erforderlichen Aufgaben an die Ver­bandsgemeinde.

Da das Gesamtprojekt für den Ausbau eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes im Landkreis letztlich von der Kreisverwaltung Birkenfeld federführend abgewickelt wird, werde die Ortsgemeinde ebenso wie die Verbandsgemeinde bis zur tat­sächlichen Durch­führung des Projekts von möglichen Kosten freigestellt, erläuterte Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom. Der Eigenanteil für die Gemeinde werde dann auf Basis der ermittelten Projektkosten, in denen keinerlei Vorkosten für vorbereitende Verwaltungs- oder externe Beratungs- und sonstige Dienstleistungskosten enthalten sein dürften, unter Annahme einer Förderquote ermittelt und erneut für einen Beschluss dem Gemeinderat vorgelegt.

Thom berichtete weiter, dass die Malerarbeiten im Dorfge­meinschafts­haus, die seit dem Anbau vor 20 Jahren erstmals durchgeführt wurden, wie geplant zügig abgeschlossen werden konnten. Verärgert zeigte er sich darüber, dass immer wieder Glas sowie Unrat auf oder um die Container abgestellt würden. „Das Abfuhrunternehmen ist nicht ver­pflichtet, dies wegzuräumen oder mitzunehmen“, sagte der Ortschef. Könne der Contai­ner nicht entleert werden, muss die Gemeinde die Anfahrt dennoch bezahlen – und der Unrat müsse auch auf Kosten der Gemeinde ent­sorgt werden. Für den Winterdienst in den Monaten November und Dezember 2023 seien der Gemeinde einschließlich Materi­al 4485,87 Euro in Rechnung gestellt worden. Bürgermeister und Beigeordnete wollen sich mit der Firma Schönweiler treffen und über die Planung der Mäharbeiten in diesem Jahr sprechen. Thom kündigte an, dass die Planung für zusätzliche Lampen in der Bahn­hofstraße zurückgestellt werde, bis die endgültigen Kosten der Umrüstung aller Straßen­lampen auf LED bekannt sind. Patrick Kielburger biete für die Nutzer der Internetseite eine Weiterbildung, wie damit gearbeitet werden kann. Die seit Längerem defekte und marode Beleuchtung in der Friedhofshalle soll durch den Einbau neuer Technik ersetzt werden. gmü

Die nächste Sit­zung des Ortsgemeinderats findet am Mon­tag, 4. März, um 18.30 Uhr statt.

(Quelle Nahezeitung)

Hoch¬was¬ser¬la¬ge hat sich ent¬schärft

Freitag, 5. Januar 2024, Nahe-Zeitung / Lokales

 

Hoch­was­ser­la­ge hat sich ent­schärft

 

Ein Bild vom Mittwoch: Am Frauenberger Sportplatz war die Nahe übers Ufer getreten. Foto: Drumm

Pe­gel­stand der Nahe ge­sun­ken – Spit­zen­wert in Ober­stein lag bei 2,42 Meter

Kreis Bir­ken­feld. So gra­vie­rend wie in Nord­deutsch­land war die Si­tua­ti­on im Na­tio­nal­park­kreis Bir­ken­feld oh­ne­hin zu kei­ner Zeit. Doch trotz­dem ist es na­tür­lich eine er­freu­li­che Nach­richt, dass in un­se­rer Re­gi­on in Sa­chen Hoch­was­ser das Schlimms­te über­stan­den sein dürf­te.

Am Ober­lauf der Nahe, wo es in Idar-Ober­stein, einen Pe­gel­mes­ser gibt, wur­den ein­schlie­ß­lich Mar­tin­stein die Höchst­stän­de des Flus­ses be­reits am Mitt­woch er­reicht. Dar­über hat das Lan­des­amt für Um­welt Rhein­land-Pfalz in sei­nem La­ge­be­richt am Don­ners­tag mit­ge­teilt. Mit 242 Zen­ti­me­tern wurde der Spit­zen­wert am Pegel Ober­stein be­reits am Mitt­woch­früh um 3.30 Uhr ge­mes­sen. In Mar­tin­stein lag die Re­kord­mar­ke am Mitt­woch um 7.30 Uhr bei 397 Zen­ti­me­tern.

Am Don­ners­tag­mor­gen war der Was­ser­stand der Nahe am Pegel Ober­stein um 10 Uhr be­reits wie­der auf 194 Zen­ti­me­ter ge­sun­ken. In Mar­tin­stein lag er zu die­sem Zeit­punkt bei 370 Zen­ti­me­tern.

Da es im Lauf des Don­ners­tags nur noch Schau­er und län­ge­re tro­cke­ne Pha­sen gab, ging das Lan­des­amt von einem wei­te­ren Rück­gang der Pe­gel­stän­de aus. Diese soll­ten laut Pro­gno­se bis zum spä­ten Don­ners­tag­abend, 23 Uhr, in Ober­stein auf 168 bis 162 Zen­ti­me­ter und in Mar­tin­stein auf 338 bis 332 Zen­ti­me­ter ab­sin­ken. Da­nach, so die Be­hör­de, „bis in die kom­men­de Woche mit fal­len­den Was­ser­stän­den zu rech­nen“. red

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