Autor: Alena Naab


  • Seit nunnmehr sechs Jahren folge ich einer klaren Mission: Schmerz durch  Sprache in Bedeutung zu verwandeln. Mein Name ist Alena Naab. Aus den aktivsten Zeiten meiner entzündlichen Darmerkrankung heraus durfte ich eine fundamentale Erfahrung machen: Papier besitzt die wunderbare Eigenschaft Schmerz zu halten. Aus dieser Erfahrung heraus ist Wortpost hier in Frauenberg entstanden. Es ist ein Raum für unsere Gemeinschaft. Hier schätzen wir die Magie des geschriebenen Wortes und die Kraft des Innehaltens. In einer lauten, oberflächlichen Welt setzen wir ganz bewusst auf Stille, Natur und Entschleunigung.

    • Wöchentliche Impulse: Unsere Impulse werden ganz bewusst und entschleunigt per Schreibmaschine getippt, greifbar und echt. Dieses Angebot ist für dich vollkommen kostenlos und unverbindlich.
    • Gemeinsame Events: Das Miteinander steht im Mittelpunkt. Neben Festen wie unserer Weihnachtsfeier zieht in der dunklen Jahreszeit ein Wichtel bei uns ein, der schon jetzt im Hintergrund ein paar liebevolle Streiche für die Gruppe dieses Jahr plant.

    Um den geschützten und ruhigen Rahmen der Gruppe zu wahren, erfolgt die Anmeldung zu allen Treffen, Events und Impulsen über ein persönliches Gespräch mit mir. Wenn du schon jetzt einen Moment der Ruhe suchst und gerne einmal mit meditieren möchtest, lade ich dich herzlich zur Meditation ein. https://www.youtube.com/watch?v=zZdQhZWfVEw Wer mehr über meine Arbeit, die Angebote und diesen Weg finden möchte findet diese Details auf meiner Website https://alenasbuecher.de/

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    Lieber Leser, liebe Leserin, ich schreibe über Schmerz und verwandele ihn durch Sprache in Bedeutung. Manchmal müssen wir den Schmerz nicht betäuben, sondern mutig ansehen, um ihn zu verstehen und das Erlebte zu integrieren. Für mich bedeutet Schreiben genau das: Transformation. Das Verwandeln von Leere, Angst und Selbstzweifeln in Worte, die Halt geben. Verglühter Schmerz ist eine Einladung an Dich, diese Brücke von Verzweiflung und Hoffnung zu betreten. Als Pädagogin und Autorin weiß ich, wie schwer es ist, für diese Gefühle die richtigen Worte zu finden. Genau deshalb habe ich dieses Buch geschrieben: um Schmerz eine Stimme zu geben. Ab sofort gibt es Verglühter Schmerz auch als Ebook.

    Alena Naab, Autorin für tiefgründige Literatur und Pädagogin. Mehr Infos unter: alenasbuecher.de


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    Zu einem besonderen Abend voller Geschichten, Begegnungen und regionaler Geschichte kamen am 20. Juni 2026 Besucherinnen und Besucher im Gemeindehaus zusammen. Vorgestellt wurden die beiden Buchprojekte „Verglühter Schmerz“ und „Das Haus am Ellerbach“.

    „Das Haus am Ellerbach“ ist ein historischer Roman, der die Leserinnen und Leser in das Frauenberg des Jahres 1250 entführt. Die Autorin, die selbst in Frauenberg lebt, verbindet ihre Begeisterung für die regionale Geschichte mit einer lebendigen Erzählweise und macht damit ein Stück Heimat auf besondere Weise erlebbar.

    Die Lesung wurde durch die Präsentation von Kurzfilmen sowie Ausschnitten aus dem Hörbuch ergänzt. So konnten die Gäste die Geschichte nicht nur hören, sondern auch sehen und auf verschiedenen Ebenen erleben. Die Verbindung aus Literatur, Bild und Klang machte die Welt des mittelalterlichen Frauenbergs greifbar und eröffnete neue Perspektiven auf die eigene Heimat.

    Einen besonderen Mehrwert boten die historischen Erläuterungen von Achim Bechtel. Mit seinem Wissen über das Leben im Jahr 1250 ergänzte er die Lesung um spannende Details und zeigte, wie eng die Handlung des Romans mit den historischen Gegebenheiten der Region verknüpft ist. Seine Ausführungen machten deutlich, dass Geschichte nicht fern und abstrakt ist, sondern direkt vor unserer Haustür stattgefunden hat.

    Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Geschichten Menschen miteinander verbinden und das Bewusstsein für die eigene Herkunft stärken können. Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schneller wird, wächst die Bedeutung von Erzählungen, die Identität stiften und die Wurzeln einer Gemeinschaft sichtbar machen.

    Zum Abschluss erhielt jeder ein kleines Kräutersäckchen mit Kräutern aus dem mittelalterlichen Klostergarten. Diese liebevolle Geste schlug eine Brücke zur Zeit des Romans und gab den Besucherinnen und Besuchern ein duftendes Stück Geschichte mit nach Hause.

    Die Veranstaltung machte deutlich: Heimat lebt von den Menschen, die ihre Geschichten bewahren und weitererzählen.