Wet­ter­ka­prio­len dämp­fen Zah­len beim Burg­fest 

Samstag, 16. Mai 2026, Nahe-Zeitung / Lokales

Wet­ter­ka­prio­len dämp­fen Zah­len beim Burg­fest 

Von Ger­hard Mül­ler

 

Wet­ter­ka­prio­len dämp­fen Zah­len beim Burg­fest  2026 05 16 Burgfest Foto 2

Eine Premiere feierte die Band EnzKultBand beim 51. Frauenberger Burgfest am Nahestrand mit ihrer Sängerin Sandra Müller und Allrounder Simon Metzger, der sowohl als Sänger als auch als Keyboarder überzeugte.

 

Wet­ter­ka­prio­len dämp­fen Zah­len beim Burg­fest  2026 05 16 Burgfest Foto Fotos: Gerhard Müller

 

Blas­or­ches­ter und Rock­pop­mu­sik be­geis­ter­ten trotz wid­ri­ger Be­din­gun­gen – Gäste ge­nos­sen ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm 

Frau­en­berg. Wie wich­tig das Wet­ter bei einer Out­door­ver­an­stal­tung ist, muss­ten die Or­ga­ni­sa­to­ren der Na­he­tal-Mu­si­kan­ten bei der Aus­rich­tung des 51. Burg­fes­tes er­fah­ren: Die hef­ti­gen Schau­er, die bis zum spä­ten Nach­mit­tag immer wie­der ein­setz­ten, ver­hin­der­ten die ge­wohnt gro­ßen Be­su­cher­strö­me der ver­gan­ge­nen Jahre. So waren es ge­schätz­te 250 bis 300 Be­su­cher, dar­un­ter auch ganz viele Wan­de­rer, die sich von den Wet­ter­ka­prio­len nicht von einem Be­such ab­hal­ten lie­ßen. Durch die un­güns­ti­gen Wet­ter­pro­gno­sen sahen sich die Ver­an­stal­ter schon im Vor­feld dazu ver­an­lasst, nur die Hälf­te der Fleisch- und Wurst­wa­ren zu or­dern. Dabei lagen sie gold­rich­tig. Auch von den an­ge­bo­te­nen Ku­chen blieb so man­ches Stück­chen übrig.

Da die nasse Wit­te­rung schon ein paar Tage zuvor pro­gnos­ti­ziert war, re­agier­ten die Mu­si­ker beim Auf­bau der Fest­zelt­gar­ni­tu­ren und be­stück­ten nur die bei­den Zelte mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten. Diese blie­ben auch durch­weg gut be­setzt, wäh­rend die Steh­ti­sche au­ßer­halb der Zelte nur in den Re­gen­pau­sen ge­nutzt wer­den konn­ten. Die küh­len Tem­pe­ra­tu­ren be­wirk­ten auch, dass viele Gäste ihre Ver­weil­dau­er auf zwei bis drei Stun­den be­grenz­ten. Den­noch lie­ßen sich die Gäste ihre Fei­er­tags­stim­mung nicht ver­der­ben und ver­brei­te­ten den ge­sam­ten Tag über eine durch­aus gute Stim­mung auf dem Fest­ge­län­de des An­gel­ver­eins. Dafür war ins­be­son­de­re die mu­si­ka­li­sche Un­ter­hal­tung ver­ant­wort­lich.

Die Na­he­tal-Mu­si­kan­ten er­öff­ne­ten als Ver­an­stal­ter ein ab­wechs­lungs­rei­ches mu­si­ka­li­sches Pro­gramm mit Eger­län­der Musik, volks­tüm­li­cher Musik und mo­der­ner Blas­mu­sik. Da­nach über­nahm die Enz­Kult­Band, die zum ers­ten Mal in Frau­en­berg gas­tier­te. Die sechs­köp­fi­ge For­ma­ti­on aus dem Raum Idar-Ober­stein be­steht seit 2022 und konn­te mit einem viel­sei­ti­gen An­ge­bot aus Rock- und Pop­mu­sik auf­war­ten. Be­son­ders die Stim­me von Sän­ge­rin San­dra Mül­ler konn­te bei ihren Suzi Qua­tro In­ter­pre­ta­tio­nen voll über­zeu­gen. Ein ge­lun­ge­ner Kon­trast zur Blas­mu­sik, der in jedem Fall auch ver­dient ge­habt hätte, sich vor einem grö­ße­ren Pu­bli­kum zu prä­sen­tie­ren.

Da­nach über­nahm Heiko Heinz als DJ den mu­si­ka­li­schen Part. Bei ihm kamen alle Al­ters­klas­sen mu­si­ka­lisch auf ihre Kos­ten. Für den Vor­sit­zen­den der Na­he­tal-Mu­si­kan­ten Heiko Heinz war das Fest, trotz des nass­kal­ten Wet­ters durch­aus ein Er­folg. „Heute hat­ten wir mal nicht so viel Stress und konn­ten sogar etwas chil­len.“ Mit dem Abbau der Zelte müs­sen die Mu­si­ker nun ab­war­ten, bis die Zelt ge­trock­net sind, wahr­schein­lich wird dies erst in der kom­men­den Woche pas­sie­ren kön­nen. Ei­ni­ge von ihnen nutz­ten auch die Mög­lich­keit, die Frau­en­burg zu be­sich­ti­gen und bis zum Turm hin­auf­zu­stei­gen. Sehr gut an­ge­nom­men wurde der von der Orts­ge­mein­de ein­ge­rich­te­te Shut­tle-Ser­vice. Schon bei der ers­ten Tour war der Bus rap­pel­voll.

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