Autor: Rita Eckert


  • Donnerstag, 12. November 2020, Nahe-Zeitung, Seite 17

    Ein Sinnbild der Beständigkeit in unsteten Zeiten

    Frauenberg.

    Ein Sinnbild der Beständigkeit in unsteten Zeiten 2020 11 12 Frauenburg Foto

    Vieles wird derzeit von der Corona-Pandemie durcheinandergewirbelt – das gesellschaftliche Leben, die Freiheit, das Sicherheitsgefühl, die eigenen Gedanken. Da kann es tröstlich sein, seinen Blick auf Dinge zu richten, die auch in dieser unsteten Zeit ein Sinnbild der Beständigkeit sind – etwa die Burgruine in Frauenberg. Unerschütterlich thront sie im Corona-Herbst zwischen ihren laub- und nadeltragenden Untertanen. Sie, die ein Monument längst vergangener Tage ist, erinnert den Betrachter stumm daran, dass sie selbst und mit ihr die Menschheit schon viele Tragödien und Katastrophen erlebt und überstanden haben. So haftet an ihrem Gemäuer neben den Spuren des Alters auch ein Stückchen Gewissheit – dass die Zeit der Pandemie vorübergehen wird. pbl Foto: Reiner Drumm


  • Samstag, 10. Oktober 2020, Nahe-Zeitung, Seite 14

    Neue Mützen für die Kinderkirb

    Neue Mützen für die Kinderkirb 2020 10 10 Kinderkirb Muetzen Foto

    Über neue Mützen durften sich die Kinder der IG Kinderkirb aus Frauenberg freuen. Beim Wettbewerb „OIE zieht an“ konnten sie punkten.

    … notiert von der Wäschfrau

    OIE verbreitet Freude

    Schon Ende 2019 hatten sich einige Kinder aus Frauenberg am Wettbewerb „OIE zieht an“ beteiligt und im Frühjahr ein Schreiben des Energieversorgers mit froher Kunde erhalten. Für die Kinder der IG Kinderkirb Frauenberg wurden Schirmmützen mit den Logos der Kinderkirb und der OIE finanziert. Die Freude über den Gewinn war bei allen groß. Nachdem mehrere angesetzte Termine wegen Corona verschoben werden mussten, war es dann dieser Tage endlich so weit. Bei einem Grillnachmittag unter freiem Himmel übergab Vorstandsmitglied Micha Kessler die Mützen an die Kinder. Im Anschluss unternahmen die anwesenden Familien einen Spaziergang zur nahen Frauenburg und genossen nach der Rückkehr ein leckeres Abendessen vom Grill. Ein Danke geht an die OIE AG für die Finanzierung der schicken Mützen. Groß und Klein haben einen tollen Nachmittag mit Abstand genossen.


  • Montag, 28. September 2020, Nahe-Zeitung, Seite 11

    Pfarrerehepaar Köhler verabschiedet sich 2020 09 28 Pfarrer Koehler Foto

    Die beliebten evangelischen Pfarrer Ira und Klaus Köhler wechseln auf eigenen Wunsch auf Stellen im Saarland. Foto: Reiner Drumm (Archiv)

    Veranstaltungen in Nohen und Birkenfeld

    Birkenfeld/Nohen. Im März dieses Jahres haben sich Ira und Klaus Köhler dazu entschlossen, die evangelischen Kirchengemeinden Birkenfeld und Nohen zu verlassen. Ira Köhler wird ab dem 1. November in der evangelischen Kirchengemeinde Schaffhausen (Saar) ihren Pfarrdienst beginnen, ihr Ehemann Klaus Köhler fungiert künftig als Pfarrer in der benachbarten evangelischen Versöhnungskirchengemeinde in Völklingen. An ihren bisherigen Wirkungsstätten ist nun die Zeit gekommen, sich zu verabschieden.

    In Nohen geschieht das im Rahmen des Gemeindefests am Samstag, 3. Oktober. Zur Verabschiedung in Birkenfeld laden das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Birkenfeld sowie Ira und Klaus Köhler für Sonntag, 4. Oktober, ab 16.30 Uhr zu einer kleinen Feier auf den Vorplatz der evangelischen Kirche ein. Die Feier beginnt mit einer kurzen Andacht, in der Superintendentin Jutta Walber Ira und Klaus Köhler aus ihrem Dienst verabschieden wird. Nach der anschließenden Verabschiedung durch das Presbyterium ist dann Gelegenheit für Grußworte und Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

    Wegen der zurzeit geltenden Hygienemaßnahmen ist eine Anmeldung unter Tel. 06782/996 90 oder 0179/364 75 34 oder per E-Mail an birkenfeld@ekir.de erforderlich. Alle müssen eine Alltagsmaske mitbringen und auf die Einhaltung der Abstände achten.


  • Freitag, 11. September 2020, Nahe-Zeitung, Seite 19

    Sie halten die Traumschleifen in Schuss

    Wegewarte kümmern sich um Wanderstrecken

    Sie halten die Traumschleifen in Schuss 2020 09 11 Traumschleife FotoWegewarte kümmern sich um Wanderstrecken

    VG Baumholder. Auch in der Verbandsgemeinde Baumholder laden Traumschleifen zum Wandern ein – eine trägt den Namen Gräfin Lauretta und führt um Frauenberg, die andere heißt Bärenbachpfad und startet am Baumholderer Weiher. Wer schon mal auf einer von ihnen unterwegs war und die Natur der Region sowie faszinierende Ausblicke genossen hat, wird sich vielleicht fragen, wer die Wege eigentlich in Schuss hält. In der Verbandsgemeinde Baumholder kümmern sich darum die Wegewarte.

    Die VG Baumholder verfügt über ein Wanderwegenetz von insgesamt mehr als 60 Kilometern, das immer mehr Menschen dazu lockt, die Region zu Fuß zu entdecken und Ruhe und Erholung in der Natur zu finden. In den vergangenen Jahren haben die Wanderveranstaltungen der Verbandsgemeinde immer mehr Zuspruch erfahren, für manche Events müssen mittlerweile sogar zwei Termine angeboten werden. Der Trend hat gerade in Corona-Zeiten noch mal Fahrt aufgenommen.

    Verwunschene Pfade führen durch den Wald, zahlreiche Wegmarkierungen weisen dem Ortsunkundigen den richtigen Weg, unzählige Ruhebänke und Rastplätze mit Aussicht laden zum Verweilen ein – und das eine oder andere Schmankerl entlang des Weges sorgt für Kurzweil bei der Tagestour.

    Die Traumschleifen in Baumholder und Frauenberg sowie Teile des Nahesteigs bei Heimbach, der Themenwanderweg um Reichenbach und der Kirchenwanderweg inklusive ihres Inventars pflegen und hegen sich aber nicht von allein. Diese Aufgabe übernehmen in einigen Ortschaften Vereine – und auf den Traumschleifen machen das die fleißigen Wegewarte der Verbandsgemeinde, die täglich im Einsatz sind. Sie reparieren, schildern aus, mähen, verbessern und hübschen auf, was das Zeug hält, um die Qualität der Wege stetig zu verbessern. Zuletzt bekam beispielsweise eine kleine Brücke zu Beginn der Traumschleife Gräfin Loretta in Frauenberg eine Verschönerungskur und wurde einmal runderneuert.

    „Unsere Wegewarte sind aktuell unverzichtbar“, sagt Jessica Zimmer von der VG-Verwaltung. „Wir sind Mitglied bei den Traumschleifen Saar Hunsrück und vermarkten diese auch darüber. Die Wege stehen als Premiumwanderwege für sehr gute Qualität, und die erfordert stetigen und ständigen Einsatz.“ Dietmar Görlitz, aktuell wird er unterstützt von Maik Zolchow, ist auf den rund 60 Kilometern – davon sind rund die Hälfte Premiumwanderwege – im Einsatz. Hinzu kommen die Radwege und Themenwanderwege.

    „Immer wieder werden Sie aber beim Mulchen durch regionale Firmen aus Reichenbach Christopher Kunz und Maik Bach aus Berglangenbach unterstützt“, so Zimmer. „Diese haben die richtigen Geräte und können zur Hand gehen. Angefangen hat alles mit den Traumschleifen (Gräfin Loretta im Jahre 2008), und immer mehr Arbeit kam auf sie zu. Wir haben viel mit 1-Euro-Jobbern gearbeitet, die immer wieder gute Arbeit geleistet haben und ohne diese es nicht möglich gewesen wäre.“

    Wegewart Dietmar Görlitz ist täglich auf den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Baumholder im Einsatz, um ihre Qualität zu sichern. Foto: VG Baumholder