Hexenfeuer
Am Abend des 30.Mai wird „wie Usus“ das Hexenfeuer beim Gemeinschaftshaus abgebrannt. Ab 19 Uhr versorgen die Mitglieder des Verschöneruns-Vereins die Gäste mit Getränken und Würstchen.
Hexenfeuer
Am Abend des 30.Mai wird „wie Usus“ das Hexenfeuer beim Gemeinschaftshaus abgebrannt. Ab 19 Uhr versorgen die Mitglieder des Verschöneruns-Vereins die Gäste mit Getränken und Würstchen.

Dienstag, 23. April 2024, Nahe-Zeitung, Seite 20
Zwei Ortschefs würden vom Rat gewählt
Von Gerhard Müller
Frauenberger Bürgermeister Karl-Heinz Thom lässt Dorf nicht hängen – Uwe Nees kandidiert in Reichenbach bei passender Konstellation wieder
Fotos: Gerhard Müller
Reichenbach/Frauenberg. Am Montagabend um 18 Uhr endete die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl am Sonntag, 9. Juni. Dann stehen neben der Wahl zum Europaparlament auch die Neuwahl von Gemeinderäten und die Urwahl der Ortsbürgermeister auf dem Programm.
Wo sich kein Kandidat findet, ist der neue Gemeinderat dann gefordert, nach seiner konstituierenden Sitzung einen Ortschef zu finden und zu wählen. Bei Blick auf die amtierenden Ortschefs und deren Bereitschaft, sich erneut zur Verfügung zu stellen, betrachten wir zum Auftakt die Ortsgemeinden Frauenberg und Reichenbach.
Keine großen Baumaßnahmen
Im Gespräch mit dem Frauenberger Ortschef Karl-Heinz Thom berichtet dieser, dass er nicht zur Urwahl antreten will, aber seine Gemeinde nicht hängen lassen werde, sollte sich kein anderer Bewerber finden. Thom, der im März 2023 die Amtsgeschäfte von Patrick Kielburger übernahm, ist familiär stark eingebunden, betreut er zusammen mit seiner Ehefrau von Freitag bis Sonntag seinen 96-jährigen Vater und seine 94-jährige Schwiegermutter im Saarland und ist somit an den Wochenenden nicht in Frauenberg. Darüber hinaus ist der 74-Jährige als Schiedsmann für die 14 Gemeinden täglich zwei bis drei Stunden im Einsatz.
In seinem Alter sei dies alles eine Herausforderung, daher würde er eher anderen das Feld überlassen. Doch sollte sich niemand finden, wäre er bereit sich im Rat wählen zu lassen. „Ich lasse die Ortsgemeinde nicht hängen“, begründete Thom die Zusage an seine Ratskollegen. Thom betont, dass er eigentlich keine gesamte Legislaturperiode durchziehen wolle. Er hoffe, dass sich im Lauf der Legislaturperiode ein Nachfolger finde. In Frauenberg wird es auch 2024 keine Vorschlagsliste geben.
In den kommenden fünf Jahren sind in Frauenberg keine größeren Baumaßnahmen geplant. Dennoch hofft der Bürgermeister, dass die Reparatur der Bahnhofstraße endlich durchgeführt wird. Als Schwerpunkt in den kommenden Jahren will Thom seine Gemeinde mehr öffnen. Er will für mehr Zuspruch für die Frauenburg und den Loretta-Wanderweg werben. Dabei gibt es auch schon konkrete Pläne. Für geschichtliche Vorträge. Namhafte Historiker werden 2026 im Forum „Strake Frauen im Mittelalter“ das Leben der Loretta von Sponheim unter die Lupe nehmen.
Im benachbarten Reichenbach ist die Konstellation vergleichbar. Ortsbürgermeister Uwe Nees ist im vergangenen September vom Gemeinderat zum Ortschef gewählt worden, nachdem sich aus Reihen des Rats nach dem Rücktritt von Olaf Schmidt im Juni niemand fand. Nees wird nicht zur Urwahl antreten, aber er kann sich vorstellen, sich erneut vom Gemeinderat zum Ortsbürgermeister wählen zu lassen. „Wenn die Konstellation passt, würde ich mich zur Wahl stellen“, sagte er. Wichtig ist es ihm, einen Gemeinderat zu haben, mit dem er gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten kann.
Windpark: Arbeiten laufen
Denn in Reichenbach stehen in der nächsten Legislaturperiode einige Aufgaben an. Das wichtigste Vorhaben ist der Ausbau der Hauptstraße. Die 2025 beginnende Maßnahme erfordert die volle Aufmerksamkeit des Bürgermeisters und des Rates. Doch bis dahin müssen die Pläne für den Ausbau der Stichstraße „Schwodel“ und die Verlängerung der Erneuerung bis zur Einmündung in die L 176 erstellt werden. Für den Windpark sind die Verträge unter Dach und Fach, die Arbeiten laufen. Nun stehen die Schwerlasttransporte an, die im Mai in Teilen nachts durch den Ort geführt werden sollen.
Auch bei der Neugestaltung des Friedhofs sieht Nees noch Planungsbedarf. So müsse entschieden werden, ob der abgeholzte Teil oberhalb des Friedhofs integriert werden soll. Nees macht sich auch Gedanken, wie eine Grundversorgung mit Lebensmitteln im Ort geschaffen werden könnte. Eine Idee könnte ein großer Container sein, in dem alle Lebensmittel für den täglichen Bedarf erworben werden könnten.
„Mit einem elektronischen Schlüssel könnte dort den Reichenbachern rund um die Uhr Zugang gewährt werden“, sagte Nees. Bezahlt würde über eine zugelassene elektronische Karte. Dies könnte in jedem Fall teures Personal sparen. Ob dieser Gedanke umsetzbar ist, müsse diskutiert werden.
Auch die 800-Jahr-Feier, die durch den Straßenausbau ins Jahr 2028 verschoben wurde, steht auf der Agenda. Mit dieser Veranstaltung will die Ortsgemeinde die Chance ergreifen, sich positiv darzustellen. Auch die Sauberkeit im Dorf ist für Nees ein Thema. Als Stichwort nennt er den Glascontainer und das hohe Müllaufkommen auf dem Friedhof.
Um den Reichenbachern die Wahl etwas zu erleichtern, will Nees eine Wahlhilfeliste mit aktuell zwölf Personen als Orientierung anbieten, die bereit sind, ein Mandat anzunehmen. Wichtig ist ihm dabei, dass die Liste parteiunabhängig ist.
Karl-Heinz Thom (links) lässt seine Gemeinde nicht hängen. Uwe Nees will weitermachen, falls die Konstellation passt.
Mittwoch, 17. April 2024, Nahe-Zeitung, Seite 20
Viele Helfer beim Umweltschutztag in Frauenberg
Frauenberg. Mehr als 30 Helfer, darunter auch einige Kinder, beteiligten sich am Frauenberger Umweltschutztag. Unter der Schirmherrschaft der Ortsgemeinde und der Federführung des Angelvereins waren Mitglieder aller Ortsvereine sowie die Jagdpächter an der Sammelaktion beteiligt. Ganz im Gegensatz zur Nachbargemeinde Reichenbach, wo Müllablagerungen in allen Bereichen der Ortsgemeinde drastisch zugenommen hatten, musste auf der Frauenberger Gemarkung wesentlich weniger Müll eingesammelt werden. Die freiwilligen Helfer sammelten weniger als drei Kubikmeter Müll ein, der gleich auf einen bereitgestellten Container abgekippt wurde. Ganz wenig Abfall war entlang der Lauretta-Traumschleife aufzusammeln. Dies beweist, dass die zahlreichen Wanderer durchaus als umweltbewusst einzustufen sind und ihren Abfall mit nach Hause nehmen. Für die Helfer hielt die Ortsgemeinde nach ihrer Sammelaktion ein Getränk sowie einen Weck mit Würstchen bereit. gmü Foto: Gerhard Müller
Donnerstag, 4. April 2024, Nahe-Zeitung / Lokales
Georg Röhrig gibt nach21 Jahren den Vorsitz ab
Nach 22 Jahren als Vorsitzender des Angelsportvereins übergab Georg Röhirg (links) den Stab an Oliver Eifler. Foto: Gerhard Müller
Angelsportverein wählte in der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand
Frauenberg. Der Angelsportverein Frauenberg hat einen neuen Vorsitzenden gewählt. In der turnusmäßigen Mitgliederversammlung informierte der bisherige Vorsitzende Georg Röhrig die Angler, dass er nicht mehr für eine weitere Periode zur Verfügung stehe.
Röhrig ist seit 1982 Vorstandsmitglied. Zunächst als zweiter Schriftführer, wenig später als erster Schriftführer und schließlich als Kassierer. 2002 übernahm er den Vorsitz im Angelsportverein, den er bis zur Jahreshauptversammlung innehatte. Nach 41 Jahren Vorstandsarbeit, davon 22 Jahre als Vorsitzender, erklärte er: „Es wird höchste Zeit, das Amt für Neues abzugeben.“ Röhrig prägte eine lange Ära im Verein. Und er bedankte sich für die Unterstützung bei den beiden Ortsgemeinden Sonnenberg/Winnenberg und Frauenberg und bei den örtlichen Vereinen für die gute Zusammenarbeit.
Mit der Bitte, den Verein weiter zu unterstützen, übergab Röhrig das Wort an Versammlungsleiter und Ortsbeigeordneten Achim Bechtel. Einstimmig wählte die Versammlung Oliver Eifler zum neuen Vorsitzenden. Ebenfalls einstimmig wurden Achim Schupp als stellvertretender Vorsitzender, Markus Knau als Schriftführer, Wolfgang Schunck zum Kassierer und Sven Diederich als Gewässerwart in den neuen Vorstand gewählt.
Als neue Kassenprüfer fungieren Bianca Nejedle und Armin Eli. Zuvor konnte Vorsitzender Georg Röhrig 16 Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung des Angelsportvereins im Sportheim begrüßen. Erfreut teilte der Vorsitzende mit, dass sich dem Verein im vergangenen Jahr neun neue Mitglieder angeschlossen hatten und der Verein nun 71 Mitglieder und sieben Jugendliche zählt.
In seinem Jahresrückblick berichtete der scheidende Vorsitzende, dass der vom Angelverein ausgerichtete Umweltschutztag mit 30 Helfern gut besucht war und im Vergleich zu den Vorjahren weniger Unrat eingesammelt werden musste. Als Grund für den mageren Besuch der örtlichen Vereine beim zweitägigen Fischerfest wurde die große Hitze angeführt. So blieb einiges an Essensangeboten liegen. Die abgerissene und gestohlene Regenrinne am Anglerheim wurde ersetzt.
Am 13. Und 14. Juli wird in diesem Jahr das Fischerfest durchgeführt. Die von Wolfgang Schunck geführte Kasse überprüften Corina Blügel und Gerd Essig. Sie fanden keinerlei Beanstandungen vor, sodass die anwesenden Mitglieder einstimmig Entlastung erteilten. Für die Ortsgemeinde bedankte sich der Erste Beigeordnete Achim Bechtel für die geleistete Arbeit in der Ortsgemeinde und stelle heraus, wie wichtig die Vereine für das Ortsgeschehen sind. gmü
Wie sah die Frauenburg zu ihren besten Zeiten aus? Was war in der Umgebung der Frauenburg? Mit diesem Thema hat sich Joachim Bechtel bereits in seinen Aufsätzen (s. Bericht Rund um die Frauenburg) intensiv auseinandergesetzt. Anhand der darin enthaltenen Informationen, Zeichnungen und später aufgenommenen Bildern aus Ortsbegehungen und Luftaufnahmen hat unser Freund und Designer aus Frauenberg/Blies (Frankreich), Peter Schütz, Rekonstruktionen erstellt. Diese können im Folgenden heruntergeladen werden.
Zum Download:
Rekonstruktion der Frauenburg (PDF, 300 dpi 72 Seiten, 110 MB)
Rekonstruktion „Festes Haus“ (PDF, 300 dpi, 70 Seiten, 390 MB)
Hinweis: Die vorgenannten umfangreichen PDF-Dokumente haben einige grafisch aufwändig gestaltete Seiten. Daher handelt es sich um große Dateien und der Download kann je nach Bandbreite Ihrer Internetverbindung einige Zeit in Anspruch nehmen.
Sollte der Download zu lange dauern oder gar abbrechen, können die Dateien auch in niedrigerer Qualität (144 dpi) heruntergeladen werden:
Rekonstruktion der Frauenburg (PDF, 144 dpi, 72 Seiten, 21 MB)
Rekonstriktion „Festes Haus“ (PDF, 144 dpi, 70 Seiten, 90 MB)

Die Initiatoren Peter Schütz aus Frauenberg/Blies (links) und Achim Bechtel aus Frauenberg/Nahe bei der Besichtigung des Turms der Frauenburg (Foto Gerhard Müller)
Busfahrt nach Frauenberg an der Blies – Frauenburg wird besichtigt
Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Frauenberg besucht am Samstag, 1.Juni, Frauenberg an der Blies in Frankreich. Vorgesehen ist eine Busfahrt in den gleichnamigen Ort im Département Moselle in Lothringen.
Es handelt sich um einen Gegenbesuch zur Interessensgemeinschaft Frauenburg Blies. Eine Delegation aus dem französischen Frauenberg war im September 2023 an der Nahe, und man Schloss Freundschaften. Die Abfahrt erfolgt gegen 8.30 Uhr am Sportlerheim Frauenberg.
Nach der Ankunft in Frauenberg Blies erfolgt eine Besichtigung der dortigen Frauenburg mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Am Nachmittag steht ein Besuch des europäischen Kulturparks Bliesbruck/Reinheim auf dem Programm. Nach der Rückkehr an der Nahe ist noch ein gemeinsames Abendessen im Sportlerheim in Frauenberg geplant. Anmeldungen von Interessierten zur Mitfahrt nach Frauenberg in Lothringen nimmt Joachim Bechtel unter der Telefonnummer 06787/8956 ab sofort gern entgegen. (gmü)
(Quelle Nahezeitung, 27.03.24, Seite 20)

Gemeinderat genehmigt Abschlüsse der Haushaltsjahre 2020 bis 2022
Von Ger¬hard Mül¬ler
Frauenberg. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat in Frauenbergs mit den Jahresabschlüssen von 2020 bis 2022 befasst. 2020 schließt mit einer Bilanzsumme von 2 504 108 Euro ab (Vorjahr 2,63 Millionen Euro). 2021 lagen Ausgaben und Einnahmen bei einer Summe von 2 432 934 Euro und 2022 belief sich die Bilanz auf 2 470 160 Euro.
Dabei musste der Rat zur Kenntnis nehmen, dass sich das Sachanlagenvermögen der Gemeinde seit 2020 von 2,473 Millionen Euro in den Folgejahren verringert hat. Waren es 2021 noch 2,4 Millionen Euro, sind es im Anschlussjahr 2022 noch 2,27 Millionen Euro. Die bedeutsamsten Vermögensgegenstände sind der Gemeindewald, der mit 455 290 Euro bewertet ist und das Infrastrukturvermögen mit 502 279 Euro. Das übrige Grundvermögen beträgt 1,5 Millionen Euro. Darin ist auch das Dorfgemeinschaftshaus mit 723 728 Euro enthalten.
Beim Eigenkapital gab es nach zwei Jahren mit negativen Finanzhaushalten in den Jahren 2020, 2021 sowie 2022 einen Zuwachs in Höhe von 107 338 Euro. Die Gemeinde hat zudem weiterhin Verbindlichkeiten aus Kreditaufnahmen für Investitionen. So schlugen zum Jahresende 2020 Kreditermächtigungen bei Banken in Höhe von 447 960 Euro zu Buche. Diese verringerten sich in den beiden Folgejahren durch die reguläre Tilgung auf 445 680 Euro. In 2020 gab es einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 67 023 Euro, im Folgejahr stand ebenfalls ein Minus unter dem Strich in Höhe von 37 121 Euro. Bedingt war dies durch gestiegene Umlagen an die VG und den Kreis sowie geringere Schlüsselzuweisungen. 2022 wurde ein Jahresüberschuss von 107 339 Euro ermittelt, was eine Verbesserung bedeutet, die auf höhere Schlüsselzuweisungen zurückzuführen waren.
Die Haushaltsüberschreitungen belaufen sich im Ergebnishaushalt 2020 auf 28 105 Euro und im Finanzhaushalt auf 44 240 Euro. 2021 sind im Ergebnishaushalt noch 21 493 Euro und im Finanzhaushalt auf 14 715 Euro zu genehmigen. 2022 wird in der Finanzrechnung eine Verringerung des Zahlungsmittelbestandes auf 7950 Euro ausgewiesen.
Der frühere Ortschef Patrick Kielburger informierte den Ortsgemeinderat über die Internetseite der Ortsgemeinde. Einige Daten seien nicht mehr aktuell und müssten überarbeitet werden, sagte er. Dem Angelverein wurde die jährliche Unterstützung in Höhe von 100 Euro für das Kalenderjahr 2023 genehmigt.
Ein Dauerthema im Rat bleibt die Umrüstung der Straßenlampen auf LED. Die Gemeinde hat einen Betrag im Haushalt eingestellt, der zudem bezuschusst wird, jedoch könne erst nach eingehender Überprüfung jeder Lampe durch die OIE eine Aussage darüber gemacht werden, ob und in welcher Höhe ein wiederkehrender Beitrag, zu zahlen durch die Bürger, erhoben werden könnte, sagte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom.
In einer Besprechung zwischen Thom, den Beigeordneten Achim Bechtel und Gerd Kappel sowie Lothar Schönweiler wurde vereinbart, die Mäh- und Pflegearbeiten innerhalb der Gemeinde zu reduzieren. Sie erstellten einen Plan, der Kosten reduzieren und die natürliche Diversität der Pflanzen und Tierwelt fördern soll.
Geschenktes Ölgemälde hängt jetzt in der Bauernstube
Lothar Schönweiler aus Kronweiler spendet der Ortsgemeinde ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert, das das Nahetal zwischen der Eisenbahnbrücke und Brücke Frauenberg sowie die Frauenburg darstellt. Schönweiler betreut seit Jahren die Pflege der Grünanlagen in Frauenberg. Dabei ist ihm die Gemeinde so ans Herz gewachsen, dass er sich entschlossen hat, ihr aus seiner Privatsammlung ein Ölgemälde von Max Müller-Held zu vermachen. Der Künstler wurde 1891 in Hellertshausen geboren, wo er auch 1973 starb. Sein Lehrer in der Dorfschule und dessen Schulinspektor, der wirkungsreiche Pfarrer Albert Hackenberg, machten die Eltern bereits während der ersten Schuljahre auf die malerische Begabung aufmerksam. Schon zur Schulzeit malte und zeichnete Müller-Held Bilder von seinem Dorf, Wald und Flur. Nach der Schule musste er bis zur Gesellenprüfung eine dreijährige Lehre als Maler im elterlichen Betrieb absolvieren, ehe er eine Maler- und Kunstgewerbefachschule besuchen durfte. Nach einer weiteren Dekorationsprüfung besuchte er eine Kunstschule in Hamburg, wo er auch seine spätere Ehefrau kennenlernte. An ihrer Seite und mit ihrem künstlerischen Verständnis reiften seine künstlerischen Leistungen und es wuchs seine Schaffenskraft. In dieser Phase entstand auch das Werk vom Nahetal und der Frauenburg. Das Gemälde hat nun einen Platz in der Frauenberger Bauernstube gefunden. gmü
(Quelle Nahezeitung 19.03.24, Seite 19)
Entdeckertour auf der Traumschleife Gräfin Loretta am 17. März 2024
-Inclusive Besichtigung der Frauenburg-
Verwunschene Pfade, geschichtsträchtige Orte, tiefe, stille Bachtäler und eine ganze Menge spannende Natur verspricht eine Wanderung auf der Traumschleife Gräfin Loretta. Begleiten Sie unseren Wanderführer Ernst Schmitz auf diesem abwechslungsreichen Premiumwanderweg und entdecken Sie die grandiosen Fern- und Talsichten. Zahlreiche Rastmöglichkeiten laden den Wanderer zum Verweilen ein. Vor allem die Schutzhütte auf dem Nahekopf bietet die perfekte Möglichkeit für eine ausgiebige Pause.
Im Rahmen der Wanderung wird es auch eine Burgführung auf der Frauenburg geben.
Der Premiumwanderweg streift geschichtsträchtige Orte, tiefe, stille Bachtäler, verwunschen erscheinende Plätze und bietet immer wieder grandiose Fern- und Talsichten.
Zu dieser attraktiven Wanderung können Sie gerne vorab ein Wanderpicknick bestellen. Den für Sie perfekten Anbieter finden Sie auf der Homepage der Verbandsgemeinde Baumholder oder erfragen Sie diesen bei Anmeldung.
VERANSTALTUNGEN IN DER NATIONALPARK REGION
QuerfelDEIN
Erlebnis. Draußen. Hunsrück
Treffpunkt: Wanderparkplatz in Frauenberg
Start: 9:30 Uhr
Gesamtstrecke: 12,5 km
Preis 5,00 €
Anmeldung: Verbandsgemeinde Baumholder,
Tel.: 06783-81 16
Email: tourismus@vgv-baumholder.de
Eine vorherige Anmeldung zur Wanderung ist notwendig
Anmeldefrist 15. März 2024, 12 Uhr
Mindestteilnehmer: 6 Personen
Quelle: Westricher Rundschau, Verbandsgemeinde Baumholder, Ausgabe 8/2024 Seite 15, Tourist-Information
Mittwoch, 14. Februar 2024, Nahe-Zeitung / Lokales
Zum ersten Mal erhielt das Dorfgemeinschaftshaus seit dem Anbau vor 20 Jahren einen neuen Anstrich. Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom präsentiert stolz die planmäßig abgeschlossenen Arbeiten. Foto: Gerhard Müller
Frauenberg. In der jüngsten Ratssitzung hat sich der Gemeinderat unter der Leitung von Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom mit dem Breitbandausbau, der seit dem Jahr 2019 im Rahmen von Glasfaseranschlüssen vorangetrieben wird, beschäftigt. Dabei ging es um den Ausbau im sogenannten Graue-Flecken-Programm und die Übertragung der Aufgaben der Ortsgemeinde auf die VG.
In den bisherigen Ausbaumaßnahmen wurden bis Sommer 2022 in 75 Ortsgemeinden im Kreis circa 2320 geforderte Glasfaser-Hausanschlüsse hergestellt. Weitere circa 5000 Hausanschlüsse erschließt die Firmengruppe Inexio/Deutsche Glasfaser privatwirtschaftlich. Dieses Projekt wurde im sogenannten WeißFlecken-Programm (Aufgreifschwelle mindestens 30 Mbit/s) mit Mitteln von Bund (60 Prozent) und Land (30 Prozent) gefördert. Die Kommunen haben den Eigenanteil von 10 Prozent zu tragen.
Mit der neuen Förderrichtlinie „zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in Deutschland“ vom 26. April 2021 ergeben sich nun für Kreise und Kommunen neue Möglichkeiten, Glasfasernetzes für Gigabitanschlüsse zu fördern. So beschloss der Ortsgemeinderat Frauenberg die Teilnahme an dem Cluster „Gigabitausbau im Landkreis Birkenfeld“ und übertrug die hierfür erforderlichen Aufgaben an die Verbandsgemeinde.
Da das Gesamtprojekt für den Ausbau eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes im Landkreis letztlich von der Kreisverwaltung Birkenfeld federführend abgewickelt wird, werde die Ortsgemeinde ebenso wie die Verbandsgemeinde bis zur tatsächlichen Durchführung des Projekts von möglichen Kosten freigestellt, erläuterte Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom. Der Eigenanteil für die Gemeinde werde dann auf Basis der ermittelten Projektkosten, in denen keinerlei Vorkosten für vorbereitende Verwaltungs- oder externe Beratungs- und sonstige Dienstleistungskosten enthalten sein dürften, unter Annahme einer Förderquote ermittelt und erneut für einen Beschluss dem Gemeinderat vorgelegt.
Thom berichtete weiter, dass die Malerarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus, die seit dem Anbau vor 20 Jahren erstmals durchgeführt wurden, wie geplant zügig abgeschlossen werden konnten. Verärgert zeigte er sich darüber, dass immer wieder Glas sowie Unrat auf oder um die Container abgestellt würden. „Das Abfuhrunternehmen ist nicht verpflichtet, dies wegzuräumen oder mitzunehmen“, sagte der Ortschef. Könne der Container nicht entleert werden, muss die Gemeinde die Anfahrt dennoch bezahlen – und der Unrat müsse auch auf Kosten der Gemeinde entsorgt werden. Für den Winterdienst in den Monaten November und Dezember 2023 seien der Gemeinde einschließlich Material 4485,87 Euro in Rechnung gestellt worden. Bürgermeister und Beigeordnete wollen sich mit der Firma Schönweiler treffen und über die Planung der Mäharbeiten in diesem Jahr sprechen. Thom kündigte an, dass die Planung für zusätzliche Lampen in der Bahnhofstraße zurückgestellt werde, bis die endgültigen Kosten der Umrüstung aller Straßenlampen auf LED bekannt sind. Patrick Kielburger biete für die Nutzer der Internetseite eine Weiterbildung, wie damit gearbeitet werden kann. Die seit Längerem defekte und marode Beleuchtung in der Friedhofshalle soll durch den Einbau neuer Technik ersetzt werden. gmü
Die nächste Sitzung des Ortsgemeinderats findet am Montag, 4. März, um 18.30 Uhr statt.
(Quelle Nahezeitung)
Viel Spaß hatten die Turnerfrauen bei ihrer „Bunten Turnstunde“ am 07. Februar. Sie feierten zusammen im Gemeinschaftshaus. (Foto Rita Eckert)