Kategorie: Allgemein


  • Entdeckertour auf der Traumschleife Gräfin Loretta am 17. März 2024

    -Inclusive Besichtigung der Frauenburg-

    Verwunschene Pfade, geschichtsträchtige Orte, tiefe, stille Bachtäler und eine ganze Menge spannende Natur verspricht eine Wanderung auf der Traumschleife Gräfin Loretta. Begleiten Sie unseren Wanderführer Ernst Schmitz auf diesem abwechslungsreichen Premiumwanderweg und entdecken Sie die grandiosen Fern- und Talsichten. Zahlreiche Rastmöglichkeiten laden den Wanderer zum Verweilen ein. Vor allem die Schutzhütte auf dem Nahekopf bietet die perfekte Möglichkeit für eine ausgiebige Pause.

    Im Rahmen der Wanderung wird es auch eine Burgführung auf der Frauenburg geben.

    Der Premiumwanderweg streift geschichtsträchtige Orte, tiefe, stille Bachtäler, verwunschen erscheinende Plätze und bietet immer wieder grandiose Fern- und Talsichten.

    Zu dieser attraktiven Wanderung können Sie gerne vorab ein Wanderpicknick bestellen. Den für Sie perfekten Anbieter finden Sie auf der Homepage der Verbandsgemeinde Baumholder oder erfragen Sie diesen bei Anmeldung.

     

    VERANSTALTUNGEN IN DER NATIONALPARK REGION

    QuerfelDEIN

    Erlebnis. Draußen. Hunsrück

     

    Treffpunkt:                                      Wanderparkplatz in Frauenberg

    Start:                                              9:30 Uhr

    Gesamtstrecke:                               12,5 km

    Preis                                               5,00 €

    Anmeldung:                                     Verbandsgemeinde Baumholder,

    Tel.: 06783-81 16

    Email: tourismus@vgv-baumholder.de

     

    Eine vorherige Anmeldung zur Wanderung ist notwendig

     

    Anmeldefrist                                   15. März 2024, 12 Uhr

    Mindestteilnehmer:                           6 Personen

    Quelle: Westricher Rundschau, Verbandsgemeinde Baumholder, Ausgabe 8/2024 Seite 15, Tourist-Information


  • Mittwoch, 14. Februar 2024, Nahe-Zeitung / Lokales

    Dorfgemeinschaftshaus erhielt neuen Anstrich

    Zum ersten Mal erhielt das Dorfgemeinschaftshaus seit dem Anbau vor 20 Jahren einen neuen Anstrich. Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom präsentiert stolz die planmäßig abgeschlossenen Arbeiten. Foto: Gerhard Müller

    Vermüllung rund um den Altglascontainer ärgert Frauenbergs Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom

    Frauenberg. In der jüngsten Ratssitzung hat sich der Gemeinderat unter der Leitung von Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom mit dem Breitbandausbau, der seit dem Jahr 2019 im Rahmen von Glasfaseranschlüssen vorangetrieben wird, beschäftigt. Dabei ging es um den Ausbau im sogenannten Graue-Flecken-Pro­gramm und die Übertragung der Auf­ga­ben der Ortsgemeinde auf die VG.

    In den bisherigen Ausbaumaßnahmen wurden bis Sommer 2022 in 75 Ortsgemeinden im Kreis circa 2320 geforderte Glasfaser-Hausanschlüsse herge­stellt. Weitere circa 5000 Hausanschlüsse erschließt die Firmengruppe Inexio/Deutsche Glasfaser privatwirt­schaftlich. Dieses Projekt wurde im sogenannten WeißFlecken-Programm (Aufgreif­schwelle mindes­tens 30 Mbit/s) mit Mitteln von Bund (60 Pro­zent) und Land (30 Prozent) gefördert. Die Kommunen haben den Eigenanteil von 10 Prozent zu tragen.

    Mit der neuen Förderrichtlinie „zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommuni­kationsnetze in Deutschland“ vom 26. April 2021 ergeben sich nun für Kreise und Kom­munen neue Möglichkeiten, Glasfasernetzes für Gigabitanschlüsse zu fördern. So be­schloss der Ortsgemeinderat Frauenberg die Teilnahme an dem Cluster „Gigabitausbau im Landkreis Birkenfeld“ und übertrug die hierfür erforderlichen Aufgaben an die Ver­bandsgemeinde.

    Da das Gesamtprojekt für den Ausbau eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes im Landkreis letztlich von der Kreisverwaltung Birkenfeld federführend abgewickelt wird, werde die Ortsgemeinde ebenso wie die Verbandsgemeinde bis zur tat­sächlichen Durch­führung des Projekts von möglichen Kosten freigestellt, erläuterte Ortsbürgermeister Karl Heinz Thom. Der Eigenanteil für die Gemeinde werde dann auf Basis der ermittelten Projektkosten, in denen keinerlei Vorkosten für vorbereitende Verwaltungs- oder externe Beratungs- und sonstige Dienstleistungskosten enthalten sein dürften, unter Annahme einer Förderquote ermittelt und erneut für einen Beschluss dem Gemeinderat vorgelegt.

    Thom berichtete weiter, dass die Malerarbeiten im Dorfge­meinschafts­haus, die seit dem Anbau vor 20 Jahren erstmals durchgeführt wurden, wie geplant zügig abgeschlossen werden konnten. Verärgert zeigte er sich darüber, dass immer wieder Glas sowie Unrat auf oder um die Container abgestellt würden. „Das Abfuhrunternehmen ist nicht ver­pflichtet, dies wegzuräumen oder mitzunehmen“, sagte der Ortschef. Könne der Contai­ner nicht entleert werden, muss die Gemeinde die Anfahrt dennoch bezahlen – und der Unrat müsse auch auf Kosten der Gemeinde ent­sorgt werden. Für den Winterdienst in den Monaten November und Dezember 2023 seien der Gemeinde einschließlich Materi­al 4485,87 Euro in Rechnung gestellt worden. Bürgermeister und Beigeordnete wollen sich mit der Firma Schönweiler treffen und über die Planung der Mäharbeiten in diesem Jahr sprechen. Thom kündigte an, dass die Planung für zusätzliche Lampen in der Bahn­hofstraße zurückgestellt werde, bis die endgültigen Kosten der Umrüstung aller Straßen­lampen auf LED bekannt sind. Patrick Kielburger biete für die Nutzer der Internetseite eine Weiterbildung, wie damit gearbeitet werden kann. Die seit Längerem defekte und marode Beleuchtung in der Friedhofshalle soll durch den Einbau neuer Technik ersetzt werden. gmü

    Die nächste Sit­zung des Ortsgemeinderats findet am Mon­tag, 4. März, um 18.30 Uhr statt.

    (Quelle Nahezeitung)


  • Viel Spaß hatten die Turnerfrauen bei ihrer „Bunten Turnstunde“ am 07. Februar. Sie feierten zusammen im Gemeinschaftshaus. (Foto Rita Eckert)Turnerfrauen feiern Fastnacht 2024 02 07 Turnerfrauen Fastnacht Foto scaled


  • Freitag, 5. Januar 2024, Nahe-Zeitung / Lokales

     

    Hoch­was­ser­la­ge hat sich ent­schärft

     

    Ein Bild vom Mittwoch: Am Frauenberger Sportplatz war die Nahe übers Ufer getreten. Foto: Drumm

    Pe­gel­stand der Nahe ge­sun­ken – Spit­zen­wert in Ober­stein lag bei 2,42 Meter

    Kreis Bir­ken­feld. So gra­vie­rend wie in Nord­deutsch­land war die Si­tua­ti­on im Na­tio­nal­park­kreis Bir­ken­feld oh­ne­hin zu kei­ner Zeit. Doch trotz­dem ist es na­tür­lich eine er­freu­li­che Nach­richt, dass in un­se­rer Re­gi­on in Sa­chen Hoch­was­ser das Schlimms­te über­stan­den sein dürf­te.

    Am Ober­lauf der Nahe, wo es in Idar-Ober­stein, einen Pe­gel­mes­ser gibt, wur­den ein­schlie­ß­lich Mar­tin­stein die Höchst­stän­de des Flus­ses be­reits am Mitt­woch er­reicht. Dar­über hat das Lan­des­amt für Um­welt Rhein­land-Pfalz in sei­nem La­ge­be­richt am Don­ners­tag mit­ge­teilt. Mit 242 Zen­ti­me­tern wurde der Spit­zen­wert am Pegel Ober­stein be­reits am Mitt­woch­früh um 3.30 Uhr ge­mes­sen. In Mar­tin­stein lag die Re­kord­mar­ke am Mitt­woch um 7.30 Uhr bei 397 Zen­ti­me­tern.

    Am Don­ners­tag­mor­gen war der Was­ser­stand der Nahe am Pegel Ober­stein um 10 Uhr be­reits wie­der auf 194 Zen­ti­me­ter ge­sun­ken. In Mar­tin­stein lag er zu die­sem Zeit­punkt bei 370 Zen­ti­me­tern.

    Da es im Lauf des Don­ners­tags nur noch Schau­er und län­ge­re tro­cke­ne Pha­sen gab, ging das Lan­des­amt von einem wei­te­ren Rück­gang der Pe­gel­stän­de aus. Diese soll­ten laut Pro­gno­se bis zum spä­ten Don­ners­tag­abend, 23 Uhr, in Ober­stein auf 168 bis 162 Zen­ti­me­ter und in Mar­tin­stein auf 338 bis 332 Zen­ti­me­ter ab­sin­ken. Da­nach, so die Be­hör­de, „bis in die kom­men­de Woche mit fal­len­den Was­ser­stän­den zu rech­nen“. red


  • Freitag, 27. Oktober 2023, Nahe-Zeitung, Seite 23

    In der Bahnhofstraße gilt nun Tempo 30

    Von Gerhard Müller

    Ab sofort gilt in der Bahnhofstraße in Frauenberg Tempo 30. Ob auch die Beleuchtung der Bahnhofstraße bis zum Sportplatz noch um zwei bis drei neue Straßenlaternen erweitert wird, soll in der nächsten Gemeinderatssitzung entschieden werden. Foto: Gerhard Müller

    Gemeinderat setzt Anliegen der Anwohner zügig um – Brennholz soll nur noch an Frauenberger Bürger vergeben werden

    Frauenberg. Zum Einstieg in die Tagesordnung erläuterte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom in der Bürgerstube des Gemeindehauses die neue Geschwindigkeitsregelung für die Bahnhofstraße, wo eine Tempo-30-Zone eingerichtet wurde. Damit habe der Gemeinderat den Antrag der Anlieger zügig umsetzen können. Der Vorschlag des Ortsbürgermeisters, die Beleuchtung der Bahnhofstraße um zwei bis drei weitere Laternen bis zum Sportplatz zu erweitern, wurde angesichts der Kosten vom Rat kritisch gesehen und lebhaft diskutiert.

    Laternen: Der Rat beauftragte den Ortschef, Alternativen zu prüfen und bei der nächsten Sitzung für eine erneute Beratung vorzutragen. Die neue Tempo-30-Zone griff auch der einzige Zuhörer in der Einwohnerfragestunde auf und bedankte sich für die Einrichtung. Allerdings sah auch er die Notwendigkeit weiterer Straßenlaternen nicht.

    Dank: Eingangs hatte Thom die jüngsten Termine zur Landratswahl aufgegriffen und sich bei Rat und Verwaltung für die Unterstützung an beiden Terminen bedankt.

    Friedhofshalle: Nachdem festgestellt worden war, dass die Friedhofshalle durch Einwuchs von Efeu bis in die Decke beschädigt ist, wurde ein Kostenvoranschlag für einen neuen Anstrich eingeholt. Der Rat stimmte dem Vorschlag zu, den Auftrag in Höhe von rund 3000 Euro zu vergeben.

    Jugendhilfe: VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser teilte den Ratsmitgliedern mit, dass er aus seinem Verfügungsfonds der Kinderkirb 250 Euro für die Förderung der Jugendhilfe zukommen lasse. Der Rat stimmte der dieser Spende zu.

    Reparaturen: Thom erläuterte auch den Halbjahresbericht zur finanziellen Lage der Gemeinde. Dabei stellte er heraus, dass die im Haushalt geplanten Mittel für Reparaturen, zum Beispiel an Straßen, trotz Bemühungen der VG nicht umgesetzt werden konnten, weil Firmen und Handwerker nicht zur Verfügung standen. Mittlerweile stünden Maßnahmen in Höhe von mehr als 60 000 Euro aus – und er glaube nicht, dass sie bis Jahresende beauftragt werden könnten.

    Stromvertrag: Thom berichtete ferner, dass der Stromlieferungsvertrag der OIE Ende des Jahres ausläuft, sodass ein neues Angebot unterbreitet wurde. Das habe er als Eilentscheidung unterschrieben. Der Gesamtpreis für den zu liefernden Strom werde sich demnach in den nächsten Jahren verbilligen. Thom erläuterte, dass zunächst mit 32 Cent je Kilowattstunde zu rechnen sei. Doch dieser Preis werde sich bis 2025 stetig verringern.

    Brennholz: Danach stand die Festlegung der Brennholzpreise an. Zunächst beschloss der Rat, die Abgabemenge generell auf zehn Festmeter pro Interessent zu begrenzen und nur Frauenberger Selbstwerber zuzulassen. Die Preise wurden nun bei Harthölzern wie Eiche oder Buche auf 70 Euro, für Weichhölzer auf 60 Euro und für Nadelholz auf 53 Euro festgelegt.

    Schutzdamm: Der Ortschef informierte über die Pflegemaßnahme am Hochwasserschutzdamm. VG-Bürgermeister Alsfasser bot dem Sportverein einen Kostenzuschuss von 600 Euro an, um die ersten Maßnahmen abzumildern. Über das weitere Vorgehen bezüglich des Damms müsse nach einer Inspektion, die von der Aufsichts- und Dienstleitungsbehörde vorgenommen wird, entschieden werden.

    Spielplätze: Im Rahmen einer Sicherheitsprüfung der Spielplätze bemängelten die Prüfer einen Fallschutz und eine brüchige Wippe. Auch die Platte eines Karussells sollte repariert werden, sagte Thom.

    Anstrich: Am und im Dorfgemeinschaftshaus sind kleine Reparaturen durchzuführen, so erhält der Saal einen Anstrich.

    Mäharbeiten: Der Rat beauftragte den Ortsbürgermeister, eine Kostenübersicht der angefallenen Mäharbeiten zu erstellen.

    Franzosen: Thom berichtete über einen Besuch aus dem französischen Frauenburg. Zwischenzeitlich bedankten sich die begeisterten Franzosen in einem Brief und luden zum Gegenbesuch ein.

    Schild: Und Thom zeigte dem Rat das neue Hinweisschild zur Burg, das von Sylvia Heinz gestaltet wurde. Es soll am Besucherparkplatz aufgestellt werden.

    Baugrund: Zum Abschluss unterhielt sich der Rat über die Lage der Baugrundstücke Ringstraße.


  • Mittwoch, 25. Oktober 2023, Nahe-Zeitung, Seite 20

    Frauenberger besuchen Frauenberg

    Das Foto entstand an der Frauenburg, wo Achim Bechtel die 25 Gäste aus dem französischen Frauenberg-Blies rund um das historische Gemäuer oberhalb der Nahe führte. Foto: Gerhard Müller

    Viele Gemeinsamkeiten – Gegenbesuch im Département Moselle geplant

    Frauenberg. Eine Gruppe von 25 Personen aus dem französischen Frauenberg-Blies weilte kürzlich an der Nahe im rheinland-pfälzischen Frauenberg. Das französische Dorf mit seinen rund 600 Einwohnern mit dem gleichen Namen gehört zum Arrondissement Sarreguemines – vergleichbar mit einem deutschen Landkreis – im Département Moselle. Der Ort liegt rund 100 Kilometer entfernt.

    Der Kontakt zum französischen Frauenberg war über den damaligen Bürgermeister Patrick Kielburger und Peter Schütz aus dem französischen Frauenburg zustande gekommen. Wie die Nahegemeinde so leitet auch das französische Frauenberg seinen Ortsnamen von ihrer nahe gelegenen Frauenburg ab. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide Burgen im 14. Jahrhundert erbaut wurden.

    Während die Sponheimer an der Nahe regierten, beherrschten die Herren von Fierck das französische Terrain. Kurios ist eine weitere Gemeinsamkeit. Denn im Jahr 1437 sind sowohl die Sponheimer als auch die Herren von Fierck ohne männlichen Erben ausgestorben.

    Bei so vielen Gemeinsamkeiten entstand natürlich auch reichlich Gesprächsstoff. Beigeordneter Achim Bechtel gewährte der Gruppe Compagnons de la Branche Rouge, wie sich die geschichtsinteressierten Franzosen nennen, eine rund zweistündige Führung rund um die Frauenburg. Von der Talbach am Fuß des Burgbergs ging es zu Fuß hoch zur Frauenburg mit einem Abstecher zur ehemaligen Katharinenkapelle. Nach der Führung, an der auch einige Mitglieder des Frauenberger Gemeinderates teilnahmen, wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto geschossen.

    Nach der Besichtigung luden die Gastgeber ihren Besuch zu einer kleinen Feierstunde auf das Gelände des Sportheimes ein. Zu den von den deutschen Frauenbergern gestifteten Würstchen mit Weck und Getränken hatten die französischen Frauenberger Rotwein, Baguette und französischen Käse mitgebracht, das gemeinsam verzehrt wurde. Bei guter Unterhaltung auf „Pfälzisch Platt“ versprachen die Gastgeber, der Gegeneinladung nachzukommen und im kommenden Frühjahr nach Frankreich zu reisen. Die Franzosen statteten nach ihrer Visite in Frauenberg auch noch Idar-Oberstein einen Besuch ab und schauten sich dort Marktplatz und Felsenkirche aus nächster Nähe an. gmü


  • Mitglieder des Verschönerungsvereins Frauenberg nach Aufstellung des neuen Spielturms (Foto: Andreas Schwarz, OIE)

    Verschönerungsverein Frauenberg errichtet neuen Spielturm

    Mitarbeiter Programm „OIE macht’s möglich“ unterstützt mit 2.000 €uro

    Der Spielplatz in Frauenberg hat einen neuen Kletterturm und bietet noch mehr Spielmöglichkeiten für kleine Abenteurer. Gemeinsam mit OIE Vorstandsmitglied, Thomas Johann hat der Verschönerungsverein Frauenberg das Herzstück des Spielplatzes erneuert. Entstanden ist ein wundervoller Kletterturm mit Rutsche. Über das Mitarbeiter Programm „OIE macht’s möglich“ hatte Johann das ehrenamtliche Projekt eingereicht und die Förderung erhalten.

    Zunächst wurde der in die Jahre gekommene Kletterturm in Eigenleistung demontiert und entsorgt. Anschließend wurde das neue Element mithilfe eines Krans auf das bestehende Fundament gehoben und fachgerecht montiert. Zu guter Letzt montierten die Helfer, die Rutsche und legten den Platz um das Klettergerüst mit Mulch aus. Rund 50 Stunden haben die Ehrenamtler gearbeitet: ganze vier Arbeitseinsätze waren notwendig. „Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten – ohne das Engagement, der Helfer und die Unterstützung, der OIE wäre das Aufstellen des Spielturms nicht möglich gewesen“, sagte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom. Thomas Johann fügte hinzu: „ Es ist immer schön, wenn solche Projekte fertiggestellt werden. Es sorgt für so viel Freude bei den Kindern und auch bei den Erwachsenen. Das geht nur, wenn viele Freiwillige in ihrer Freizeit mit anpacken“. Im Programm „OIE macht’s möglich“ engagieren sich Mitarbeiter und Pensionäre der OIE in ihrer Freizeit für Mitmenschen. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck einbringt, erhält Fördermittel für sein Projekt.

     

     


  • Freitag, 1. September 2023, Nahe-Zeitung / Lokales

    Wie es zu dem Unfall auf der L 176 kommen konnte, ist noch unklar. Foto Hosser

    Mit Auto auf der Land­stra­ße 176 gegen Tun­nel­wand ge­prallt 

    25-Jäh­ri­ger bei Un­fall in Frau­en­berg schwer ver­letzt

    Frau­en­berg. Ein 25 Jahre alter Au­to­fah­rer ist am Mitt­woch bei Frau­en­berg gegen eine Tun­nel­wand ge­prallt und schwer ver­letzt wor­den. Nach bis­he­ri­gen Er­mitt­lun­gen der Po­li­zei war der Mann aus Idar-Ober­stein kom­mend in Rich­tung Baum­hol­der un­ter­wegs, als er am Mitt­woch­abend mit sei­nem Fahr­zeug vor der Tun­nel­ein­fahrt links von der Land­stra­ße 176 abkam, über den Grün­strei­fen fuhr und mit der Tun­nel­wand kol­li­dier­te. Durch den Auf­prall wurde der Wagen des 25-Jäh­ri­gen zu­rück auf die Fahr­bahn ge­schleu­dert und kam auf dem Dach zum Still­stand. Da er dabei ein­ge­klemmt wurde, muss­te er von der Feu­er­wehr be­freit wer­den und in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert wer­den. Für die Dauer der Ber­gungs­ar­bei­ten sperr­ten Be­am­te der Po­li­zei­in­spek­tio­nen Idar-Ober­stein und Baum­hol­der die L 176. Die Er­mitt­lun­gen zur Un­fall­ur­sa­che lau­fen. red


  • Samstag, 05. August 2023, Nahe-Zeitung, Seite 23

    Sechs auf einen Streich 23 08 05 Buergermeister Foto

    Sie alle haben einige Jahre die Geschichte von Frauenberg gelenkt. Seit April 2023 ist Karl-Heinz Thom (rechts) hier Ortsbürgermeister Foto Gerhard Müller

    Sechs auf einen Streich

    Frauenberg und seine Bürgermeister

    Frauenberg. Dass man in Frauenberg fünf ehemalige und einen amtierenden Ortsbürgermeister auf einem Foto verewigen kann, dürfte ziemlich einmalig sein – im Kreis Birkenfeld auf jeden Fall, vielleicht sogar in ganz Rheinland-Pfalz. Dem liegen zwei ungewöhnlichen Fakten zugrunde: Zum einen erfreuen sich die beiden ältesten ehemaligen Ortsbürgermeister mit mehr als 90 Jahren noch bester Gesundheit, zum anderen musste der Jüngste im Bunde, Patrick Kielburger, sein Amt aus gesundheitlichen Gründen im Alter von erst 32 Jahren aufgeben.

    Auf unserem Foto ist vorn links Karl Näher (mit Mütze) zu erkennen. Der 99-jährige Senior des Sextetts wurde in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am 6. Dezember 1956 zum Ortsbürgermeister gewählt. In sein Amt eingeführt wurde er Anfang Januar 1957. Demnach übte Karl Näher das Bürgermeisteramt von 1957 bis Ende 1960 aus. Sein Vater, der ebenfalls Karl hieß, war schon von 1911 bis 1917 Ortsbürgermeister in Frauenberg.

    Ihm folgten Jakob Welker (1918 bis 1929), August Schuhmacher (1929 bis 1933), August Schindler (1933 bis 1940), Karl Heiderich (1940 bis 1946), Philipp Heinz (1946 bis 1952) und Willy Schwarz (1953 bis 1956), bis Karl Näher Ortsbürgermeister wurde. Auf ihn folgte Robert Haag, der von 1961 bis 1981 und damit 20 Jahre lang das Amt ausübte. Haag verstarb 1985 im Alter von 70 Jahren und ist seit 1957 der einzige ehemalige Ortsbürgermeister von Frauenberg, der nicht mehr lebt. Bis 1964 fanden in einem vierjährigen Rhythmus Bürgermeisterwahlen statt. Erst ab der Legislaturperiode 1964 bis 1969 wurde die Wahlperiode auf fünf Jahre verlängert.

    Walter Schulz trat am 27. September 1982 die Nachfolge von Robert Haag an. Der mittlerweile 90-jährige Schulz war bis 1994 Ortschef in Frauenberg. Ihm folgte von Juli 1994 bis Ende Dezember 2011 Helmut Hermann (links auf dem Foto). Nach Hermanns Rückzug übernahm Dirk Schröter (3. von links) 2012 diese Funktion. Schröter kandidierte zur Kommunalwahl 2019 nicht mehr. Patrick Kielburger (2. von rechts) wurde am 12. August 2019 als jüngster Ortsbürgermeister ins Amt eingeführt. Als er aus gesundheitlichen Gründen Ende Februar 2023 sein Amt niederlegen musste, übernahm der bisherige Beigeordnete, Karl-Heinz Thom (rechts). Der Gemeinderat wählte ihn am 17. April 2023 zum neuen Ortsbürgermeister. Gerhard Müller


  • Samstag, 29. Juli 2023, Nahe-Zeitung, Seite 23

    An der Frauenburg werden Frauen besonders nett begrüßt

    Beim Besuch der GDKE auf der Frauenburg hatte Karl-Heinz Thom (rechts) einen Blumenstrauß für Dr. Angela Kaiser-Lahme Foto: Gerhard Müller

     

    Die Woche im Rückspiegel   … notiert von der Wäschfrau

    Gelungene Überraschung

    Mit einem großen, prachtvollen Blumenstrauß begrüßte der Frauenberger Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom vor wenigen Tagen Dr. Angela Kaiser-Lahme von der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz auf dem Gelände des historischen Gemäuers der Frauenburg. Die Direktorin ist bei der GDKE für die staatlichen Burgen und Schlösser sowie den Erhalt dieser Altertümer zuständig. Kaiser-Lahme zeigte sich über dieses Präsent sichtlich erfreut und entgegnete strahlend: „So nett bin ich noch nie begrüßt worden.“ Klaus Collerius, Regionalleiter der GDKE für den Bereich Mittelrhein-Eifel, verfolgte lächelnd, wie seine Chefin die gelungene Überraschung erhielt. gmü