Eheleute Kathrin und Bernd Stephan sind „Unternehmer des Jahres“
Im“ Heimatkalender 2026″ des Landkreises Birkenfeld wird in einem Artikel von Jörg Lindemann auf die Verleihung des Titels „Unternehmer des Jahres“ aus dem Jahr 2024 eingegangen. Gleichzeitig beleuchtet Jörg Lindemann ausführlich die Geschichte der für die Gemeinde Frauenberg so wichtigen Firma und die Intensionen der Geschäftsführer, die schon über so viele Jahre den Erfolg garantierten. Aus diesem Grund wird dieser Text hier veröffentlicht, denn das eigentliche Ereignis wurde bereits im Dezember 2024 auf der Homepage veröffentlicht – zusammen mit dem passenden Foto. (Rita Eckert)

Die „Unternehmer des Jahres“ der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück, Kathrin und Bernd Stephan, nahmen den mit 5.000 Euro dotierten Preis von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und dem Vorsitzenden Stefan Langendorf entgegen. Foto: Stefan Conradt
Eheleute Kathrin und Bernd Stephan sind „Unternehmer des Jahres“
Auf dem Wirtschaftstag der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück am 6. Dezember 2024 in der Messe Idar-Oberstein wurde das Unternehmer-Ehepaar Kathrin und Bernd Stephan als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis, mit 5.000 Euro dotiert, wurde überreicht von der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und dem Vorsitzenden der Regionalinitiative, Stefan Langenfeld. Kandidaten für den Unternehmerpreis der Regionalinitiative, zu denen Firmen und Institutionen aus den drei Landkreisen Birkenfeld, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen gehören, sind „Führungspersönlichkeiten, die in herausragender Weise in der Lage sind, Menschen zu begeistern und die langfristig unternehmerischen Erfolg haben“.
Die Regionalinitiative beschritt an ihrem Wirtschaftstag am Nikolaustag 2024 in zweierlei Hinsicht Neuland: Zum einen wurde erstmals eine Frau aus dem Kreis Birkenfeld (und zum zweiten Mal überhaupt) ausgezeichnet und zum anderen stellt auch die Auszeichnung eines Unternehmer-Ehepaares ein Novum dar. Aus dem Kreis Birkenfeld wurde die Ehre in der
17-jährigen Geschichte von „Unternehmer des Jahres“ bisher den Vorzeigeunternehmern Wolfgang Loch (2008), Ralph Effgen (2012), Achim Haupt (2014), Dr. Christoph Kaup (2018), Thomas Fritz (2020) und Hans-Jörg Platz (2021) zuteil.
Kathrin und Bernd Stephan beschäftigen etwa 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer in Frauenberg ansässigen Firma Herbert Stephan KG. Sie ist Weltmarktführerin bei Gemmen, geschnittenen und gravierten Achaten und ein „Branchenriese“ sowie Brötchengeber für viele Familien. Das Unternehmen ist mit der Firma Herbert Giloy & Söhne GmbH & Co. KG der mit Abstand größte Arbeitgeber der Schmuck- und Edelsteinindustrie im Kreis Birkenfeld.
Gegründet wurde das Familienunternehmen1932 von den Eheleuten Herbert und Gertrud Stephan, deren Sohn Klaus 1957 als damals 18-jähriger die Fabrik in Frauenberg eröffnete. Jahre des stetigen Wachstums folgten, in denen Klaus Stephan († 2020) gemeinsam mit seiner Frau Rosel die Firmengeschicke lenkte. Dabei trieben sie konsequent die Mechanisierung sämtlicher Arbeitsprozesse voran und eröffneten Ende der 90-erJahre noch eine Firmendependance in Sri Lanka. Im Jahre 1990 stieg der ältere Sohn Knut in die Firma ein und gehörte nach kurzer Zeit bereits der Geschäftsführung an, zu der sein jüngerer Bruder Bernd im Jahre 2004 hinzustieß. Knut Stephan wiederum schied im Jahre 2012 aus der Stephan KG aus, die seither in der dritten Generation von Bernd Stephan und seiner Frau Kathrin geführt wird. Kennengerlernt haben sich beide während ihres gemeinsamen Studiums, wobei Kathrin Stephan vor ihrem Einstieg in das Frauenberger Unternehmen in der Personalentwicklung der Deutschen Lufthansa tätig war.
Das besondere Augenmerk des Unternehmens liegt heutzutage auf der präzisen seriellen Fertigung von Edelsteinen in hohen Stückzahlen – die Firma Herbert Stephan KG schleift und poliert mehr als 1,5 Millionen Steine innerhalb eines Jahres. Diese außergewöhnliche Leistungsfähigkeit beruht ganz entscheidend auf der Tatsache, dass auch das Rohmaterial für die Achatkameen und verwandte Produkte aus Achat im Hause der Firma entsteht. Hierzu verbindet man traditionelle, über Generationen hinweg überlieferte Achat-Färberezepte mit modernster Technik. Zugute kam dem Unternehmen hierbei, dass bedeutende alteingesessene Konkurrenten bzw. Mitbewerber in diesem Bereich nach der Jahrtausendwende ihren Betrieb aufgegeben haben und mit ihrem Firmen-Know-how, den Mitarbeitern, ihren Maschinen, Geräten und Produkten sowie dem Kundenstamm im Wege des Firmenkaufs übernommen werden konnten.
Bedingt durch eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte und Fertigungstechniken entwickelte sich nach und nach ein eigener Maschinenbau und eine eigene Software-entwicklung im Hause, womit man in diesen kostenintensiven Bereichen nahezu autark und nicht bzw., nur unwesentlich auf Fremdanbieter oder externe Dienstleister angewiesen ist.
Dabei setzen Kathrin und Bernd Stephan ganz bewusst auf eine ausgewogene Kombination von traditionellen Handwerkstechniken mit dem Einsatz von computergestützten Hightech-Maschinen. Es gehört ferner zur Firmenphilosophie, dass alle erforderlichen Arbeitsschritte „von A bis Z“ unter einem Dach erfolgen können. Und so verwundert es nicht, dass in der Herbert Stephan KG alle Berufe entlang der Wertschöpfungskette vertreten sind – zum Beispiel Edelsteinschleifer, Edelsteingraveur, Stahlgraveur, Goldschmied, Schmuckdesigner, Industrie- und Zerspanungsmechaniker und die wichtigsten kaufmännischen Berufe. Ein Großteil der Entwicklung neuer innovativer Produkte erfolgt dabei in engem Kontakt und einem ständigen Dialog, das heißt „Hand in Hand“ mit den zumeist langjährigen Kunden, die insbesondere die hohe Flexibilität, kompromisslose Präzision und Perfektion bei den Produkten, kurze Lieferzeiten und das unkomplizierte Miteinander mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitern schätzen. Heutzutage generiert das Unternehmen fast 100 Prozent des Umsatzes im Ausland und allein 75 Prozent davon im französischen Sprachraum sowie knapp 25 Prozent in den USA. Noch vor wenigen Jahren dominierte hier das Geschäft mit Steinen für sogenannte Schulringe, die Absolventen traditionsgemäß am Ende ihrer Ausbildung erhalten. Nachdem dieser Bereich jedoch an Bedeutung verlor, gelang es der Geschäftsleitung in zunehmendem Maße, Marktanteile im Luxusgüterbereich zu erschließen. Auf den Kundenlisten finden sich die klangvollsten und renommiertesten New Yorker und Pariser Top-Branchenadressen – ebenso wie insbesondere die bekanntesten Luxusmarken der Welt. Luxus-Accessoires, Uhren- und Schreibgeräteteile runden die Produktpalette ab.
Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg war und ist bei alledem ein menschlicher und fürsorglicher Umgang mit „dem größten Firmenkapital“, wie es Kathrin und Bernd Stephan nennen: „Nur mit zufriedenen und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich mit ihrem Arbeitgeber und den Produkten identifizieren, lassen sich die Spitzenleistungen erzielen, die heute die überaus anspruchsvollen und qualitätsbewussten Kunden weltweit verlangen.“
Zu dieser großen Wertschätzung passt auch, Der dass das bereits erwähnte Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, welches mit der Auszeichnung „Unternehmer des Jahres“ verbunden ist, für eine firmeninterne Ausschreibung zur Verfügung gestellt wurde, bei der letztlich zehn ausgewählte Mitarbeiter/innen, die selbst Vereinsarbeit leisten, jeweils 500 Euro für soziale Zwecke bzw. Projekte ihres Vereins erhielten.
Die an Bernd und Kathrin Stephan gerichteten Fragen nach den Herausforderungen der Zukunft, ihren Visionen und Zielen werden zuallererst mit einem klaren Bekenntnis zum Standort beantwortet: „Wir möchten gerne die Idar-Obersteiner Traditionen bewahren und pflegen, wobei die überlieferten Handwerkskünste heutzutage zwingend mit den computergestützten Hightech-Fertigungsverfahren kombiniert werden müssen. Ohne diese Kombination wäre eine qualitativ perfekte und auch wirtschaftlich effiziente Produktion nicht möglich. Es ist zudem wichtig, dass gemeinsame Anstrengungen zur Stärkung des Standortes
unternommen werden und das Image unserer großartigen Branche aufpoliert wird. Da unser Unternehmen eine Vielzahl hervorragend ausgebildeter Fachleute beschäftigt, steht deren Aus- und Weiterbildung ebenso wie die Gewinnung geeigneter Nachwuchskräfte auf unserer Prioritätenliste ganz weit oben. Große Bedeutung haben für uns auch die Erschließung neuer Märkte und die Sicherung unserer Konkurrenzfähigkeit in den von uns bereits bearbeiteten Märkten. Um diese Ziele zu erreichen, sind Messeteilnahmen auf den bedeutendsten Branchenmessen wie zum Beispiel in Tucson/Arizona und Hongkong für uns unverzichtbar.“
Fernab aller geschäftlichen Herausforderungen genießen Kathrin und Bernd Stephan das Familienleben mit ihren drei Kindern im Alter von 14, 18 und 20 Jahren, was ihnen den so wichtigen Ausgleich zum beruflichen Alltag verschafft. Beide engagieren sich zudem ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen der Region.
Heimatkalender beglückwünscht Kathrin und Bernd Stephan zur Auszeichnung als „Unternehmer des Jahres“.
Quelle: Verf. Jörg Lindemann, in „Heimatkalender 2026″, Hrsg Kreisverwaltung Birkenfeld, Schneewiesenstraße 25, 55765 Birkenfeld, Seiten 303-305
Frauenhilfe Frauenberg 06.11.2025, Die Pflegeversicherung
Frauenhilfe Frauenberg 06.11.2025
Die Pflegeversicherung
Herr Matthias Berend vom Pflegestützpunkte Birkenfeld/Baumholder hielt einen sehr interessanten Powerpoint-Vortrag über die Arbeit der verschiedenen Stützpunkte im Kreis Birkenfeld,
Allerdings dient deren Arbeit allein den gesetzlich Versicherten. Für privat Versicherte ist „Compass“ zuständig, und hier die Mitarbeiterin Annette Gundert aus Schwerbach.
Sein Vortrag über die Pflege deckte die folgenden Bereiche ab:
- Aufgaben der PSP
- Vernetzung (mit Krankenhaus und Pflegeheim, Sozialdiensten und Pflegediensten)
- Einstufungsverfahren
- Die Begutachtung (der neue Pflegebedürftigkeitbegriff und das neue Begutachtungs-Verfahren)
- Die Bewertungssystematik (5 Grade der Pflegebedürftigkeit = Pflegegrade)
- Die Leistungen der Pflegeversicherung
Pflegegeld,
Sach-und Kombinationsleistung, (Tages-und Nachtpflege)
Entlastungsleistung
Kurzzeitpflege (stationär)
Verhinderunspflege (ambulant)
Vollstationäre Versorgung - Entlastung Möglichkeiten bei häuslicher Pflege
- Weitere Leistungen-Pflegezeit B.
Pflege Unterstützunggeld (zahlt die Pflegeversicherung)
Pflegeheim
Familiengeld
Begleitung in der letzten Lebensphase
Zuschuss zum Hausnotruf
Aufwendung, Google zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel
Wohnraumanpassung
Wohngruppenzuschlag
Sein abschließender Rat zu diesem sehr komplexen Thema war:
„Sie nehmen heute Abend sehr viel mit, wenn etwas ist, rufen Sie uns an.“


Folgende Adressen (Flyer) helfen bei der Suche nach PSPs im Kreis Birkenfeld:
Pflegestützpunkt Birkenfeld u Baumholder
Ihre Ansprechpartner*innen vor Ort
Pflegestutzpunkt Birkenfeld/Baumholder
Schönenwaldstr. 1, 55765 Birkenfeld
Beratungsgebiet:
VG Baumholder, VG Birkenfeld
Fax: 06782-98486-14
Stephanie Becker: Tel.: 06782-98486-13, stephanie.becker@pflegestuetzpunkte-rlp.de
Matthias Berend: Tel.: 06782-98486-12, matthias.berend@pflegestuetzpunkte-rlp.de
Pflegestützpunkt Idar-Oberstein
Tiefensteiner Straße 159, 55743 Idar-Oberstein
Beratungsgebiet:
Idar-Oberstein
Fax: 06781-5636-34
Stephanie Becker: Tel.: 06781-5636-32, stephanie.becker@pflegestuetzpunkte-rlp.de
Annette Reinhard: Tel.: 06781-5636-33, annette.reinhard@pflegestuetzpunkte-rlp.de
Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin. Weitere Infos unter:
www.pflegestuetzpunkte-rlp.de
Pflegestützpunkt Herrstein/Rhaunen
Brühlstraße 16, 55756 Herrstein
Beratungsgebiet:
VG Herrstein/ Rhaunen
Fax: 06785-99959-02
Ramona Waizenhöfer: Tel.: 06785-99959-01, ramona.waizenhoefer@pflegestuetzpunkte-rlp.de
Kerstin Hartmann: Tel.: 06785-99959-00, kerstin.hartmann@pflegestuetzpunkte-rlp.de
Infoblatt:
Abrechnung der zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen (131,- Euro/Monat, Ansparung) über etablierte Pflegedienste:
- PD Gebhardt, Baumholder, Tel.: 06783-18550310
- PD Manuela Britzius, BIR, Tel.: 06782-9833833
- Kirchliche Sozialstation, BIR, Tel.: 06782-981250
- Alma Dahemm, Hahnweiler, Tel.: 0160-90202562, 06789-2200052, Fax: 06789-2200039
- Familienpflegedienst Annika Koch, Nohfelden-Türkismühle, Tel.:
0 68 73 / 667 98 59, Fax: 0 68 73 / 667 98 58 - PflegeAmbulanz Nahe GBR, Sandra Kittel, Tel. 06782/9888727, Fax. 06782/9888728.
oder Leistungserbringer, die über die ADD eine Zulassung haben:
- SOS Dienstleistungen, I.-O., Tel.: 06752-720 21 87
- DRK, I.-O., Tel.: 06781-506015
- AWO, I.-0., Tel.: 06781-668881 oder 0162-8986849
- Die Alltagsbegleiter, Tel.: 06381-99 65 556
- Betreuungs- & Entlastungsdienst Koch, Nohfelden-Türkismühle, Tel.: 06852-4859930 oder 0179-2548894, Fax: 06852-4859929
- A&H Alltagshelfer, Tel.: 0176-77 99 50 76
- Mobiler Home Service Nadja Rigert, Birkenfeld
Tel.: 0178-60 87 588
Infoblatt:
| Pflege-grad | Geldleist-ung
(Pflege-geld) Monat-lich |
Sachleistung
(Pfl.sachlstg) monatlich amb. Pflegedienst Tagespflege (TP) |
Beeinträchti-gung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten nach Modulen 1-5 | Voll-statio-näre
Pflege |
Kurzzeit-pflege
und Verhinderungs-pflege |
Beratungs-Pflege § 37.3 |
| Nutzung der Betreuungslstg.
möglich |
12,5 bis unter 27 Punkte (geringe Beeinträchtigung) | 131 € | kann auf Wunsch abgerufen werden | |||
| 2 | 347 € | PSL: 796 €
TP: 721 € |
27 bis unter 47,5 Punkte (erhebliche Beeinträchtigung) | 805 € | 1.854 € KZP/Jahr
1.685 € VHP/Jahr |
alle
6 Monate |
| 3 | 599 € | PSL: 1.497 €
TP: 1.357 € |
47,5 bis unter 70 Punkte (schwere Beeinträchtigung) | 1.319 € | 1.854 € KZP/Jahr
1.685 € VHP/Jahr |
Pflegeversicherung trägt die Kosten
alle |
| 4 | 800 € | PSL: 1.859 €
TP: 1.685 € |
70 bis unter 90 Punkte
(schwerste Beeinträchtigung) |
1.855 € | 1.854 € KZP/Jahr
1.685 € VHP/Jahr |
|
| 5 | 990 € | PSL: 2.299 €
TP: 2.085 € |
90 bis 100 Punkte
(schwerste Beeinträchtigung mit besonderen Anforderungen) |
2.096 € | 1.854 € KZP/Jahr
1.685 € VHP/Jahr |
3 Monate |
Anspruch auf zusätzliche Betreuungs – und Entlastungsleistungen (§ 45b) für alle Pflegebedürftige 131 €/Mon
Info zur Verhinderungspflege:
tageweise / stundenweise mögl.
– Vorpflegezeiten entfallen ab dem 01.07.2025
Stand Jan. 2025
Die Leistungen der KZP können vollständig in Leistungen der VHP umgewandelt werden.
Weitere Leistungen und Informationen:
Bei Krankenhausaufenthalt wird die Pflegegeldzahlung nach 28 Tagen gestoppt, nach Entlassung in jedem Fall
Nachricht an die Pflegekasse geben!
Während der Inanspruchnahme von Leistungen der Verhinderungspflege- oder Kurzzeitpflege wird das Pflegegeld zur Hälfte des zuvor gezahlten Pflegegeldes für bis zu & Wochen je Kalenderjahr weitergezahlt.
Aufwendungen zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel monatlich max. 42 € monatl.
Technische Pflegehilfsmittel (§40 ||| SGB XI) eigene Zuzahlung von 10% jedoch max. 25,- pro technischem Pflegehilfsmittel
Zuschuss zu Hausnotrufgerät: 25,50 Euro monatl. (nicht alle Kassen; unter bestimmten Voraussetzungen; Antrag stellen)
Wohnraumanpassung: (§ 40 IV SGB XI) Zuschüsse in Höhe von 4.180 € je Maßnahme
Wohngruppenzuschlag: 224 € / Mon
Alle Angaben ohne Gewähr!!!!
Stand Jan. 2025
(Rita Eckert, Fotos Rita Eckert)
Martinsumzug am 07.11.
Martinsumzug am 07.11.
Der Martinsumzug findet in diesem Jahr am 07. November statt. Er startet um 18:00 Uhr an der Kreuzung Ringstraße/Im Birkenwald. Mit einigen Zwischenstopps zum Singen der Martinslieder führt der Umzug bis ans Gemeindehaus.
Am Gemeindehaus gibt es Leckeres vom Grill, Glühweine und Getränke. Zudem erhaltet Ihr dort die Weckmänner.
Auf Euer Kommen freut sich die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Feuerwehrgedankens der Freiwilligen Feuerwehr Frauenberg e. V.
Westricher Rundschau, 47. Jahrgang, Mittwoch, den 22. Oktober 2025 Ausgabe 43/2025 Seite 8
Geschichtsunterricht und Gratulationen in Sonnenberg
Geschichtsunterricht und Gratulationen in Sonnenberg
Von Gerhard Müller
Mit einem Blumenstrauß wurde die 92-jährige Elli Bach aus Sonnenberg als älteste Teilnehmerin geehrt. Foto: Gerhard Müller
Seniorennachmittag kam gut an – Rudelsingen macht schnell die Runde
Gemeinsamer Seniorennachmittag der Gemeinden Frauenberg und Sonnenberg.
Rund 120 Senioren konnte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom zum gemeinsamen Senioren Nachmittag der Gemeinden Frauenberg und Sonnenberg im Gemeindehaus in Frauenberg begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an Elli Bach als ältester Teilnehmer, sowie an Erika Janker , die es sich nicht nehmen ließ an ihrem Geburtstag der Feier beizuwohnen. Für Unterhaltung des geselligen Nachmittags sorgten die Tanzgruppe von Sabine Geissler, sowie der Auftritt von Patrick Kielburger als Heinz Becker. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Heiko Heinz.


Elli Bach aus Sonnenberg war ältester Gast der Veranstaltung.

Geburtstagskind Erika Janker.


Tanzgruppe von Sabine Geissler.

Patrick Kielburger als Heinz Becker.
Halloween Party am Feuerwehrhaus.
Auch über Neuanschaffungen und Mängel an Spielplatzgeräten wurde diskutiert
Frauenberg. Zur jüngsten Gemeinderatssitzung konnte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom alle Mitglieder des Frauenberger Rats begrüßen. Als Erstes galt es, darüber abzustimmen, ob die Gemeinde einem Forderungspapier zustimmt, worin eine Verbesserung der Finanzsituation, der Abbau unnötiger Bürokratie, die Entlastung des Ehrenamtes sowie die Rückgewinnung kommunaler Planungshoheit gefordert wird. Dieses Forderungspapier soll im November dem Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer übergeben werden. Der Rat stimmte dem einheitlich zu.
Beim Thema öffentlicher Nahverkehr wurden immer wieder Klagen laut, dass es für die Busse kein Durchkommen gebe, wenn Lkw in der Hauptstraße parken würden. Es habe schon Unfälle gegeben, die großen Busse würden Gehsteige und Geländer beschädigen, da die Fahrer zum Teil unerfahren seien. Thom berichtete über das Ergebnis einer Ortsbegehung mit einem Sachbearbeiter der Verbandsgemeinde, in der zahlreiche Schäden im Straßenbelag, im Kanalsystem und in einem Geländer festgestellt wurden.
In den Mitteilungen ging Thom auf Forderungen von Hundebesitzern ein, die im Neubaugebiet einen Hundekotbeutelspender forderten. Der Rat lehnte dies aus organisatorischen Gründen ab. Weiter informierte Thom über die Kosten der Pflege der Grünanlagen, die sich zurzeit auf einen Betrag von 13.300 Euro belaufen. Der Anstrich der Friedhofshalle habe wie eingeplant 2500 Euro und die Restaurierung des hölzernen Ortsschildes 400 Euro gekostet. Im nächsten Punkt ging es um das Ergebnis der Spielplatzprüfung. Es wurden vom Prüfer erhebliche Mängel beanstandet, die zum Teil auch für Kinder Gefahren darstellen. Deshalb habe Thom sofort eine Rutsche sperren lassen und die notwendigen Reparaturen angeordnet. Thom bat hier um Verständnis.
Im nicht öffentlichen Teil berichtete Karl-Heinz Thom dann noch über das Ergebnis einer Betriebsprüfung zum Sozialgesetzbuch. In den Verträgen der Beschäftigten der Gemeinde sind Korrekturen notwendig, die aber keine Auswirkungen auf die Bezahlung haben.
Es wurden erneut Klagen laut, dass es für die Busse oft kein Durchkommen gebe, wenn Lkw in der Hauptstraße parken oder an der Bushaltestelle in der Ortsmitte (Foto) anhalten. Es habe schon Unfälle gegeben, als die großen Busse Gehsteige und Geländer beschädigt hätten, da die Fahrer zum Teil unerfahren seien. Foto: Gerhard Müller
Ein spannender Blick in den „Sumpf der Unmoral“
Dienstag, 30. September 2025, Nahe-Zeitung / Lokales

Von Gerhard Müller
Das Filmplakat zu dem Film „Küsse, die töten – Eva ein Mädchen aus Baumholder“ hatte 1958 in Wiesbaden Premiere. Foto: Gerhard Müller
Filmplakat eines deutschen Filmmelodrams aus den späten 1950er-Jahren entdeckt
Baumholder. Unlängst ist Thorsten Benzel, Leiter der Frauenberger Werbeagentur Kreative Medien, auf ein ganz außergewöhnliches Filmplakat gestoßen. Der leidenschaftliche Sammler von Filmplakaten ist auf die Ankündigung dieses deutschen Filmmelodrams aus dem Jahre 1958 gestoßen.
Filmmusik von John Paris
Das Plakat mit dem Titel „Küsse, die töten – Eva ein Mädchen aus Baumholder“ wirbt mit einem, in einen roten Bikini gekleidetes Mädchen mit einer Zigarette in der Hand für den Film. Im Hintergrund ist eine Bar angedeutet, vor der ein US-Soldat unter einer Laterne ein, vermutlich deutsches Mädchen küsst. Groß im Hintergrund ist eine junge farbige Frau mit schicken Ohrringen abgebildet. Mit Heliane Bei, Susanne Kraetsch, Chris van Loosen, Heinz Schorlemmer, Rick Passé und Angela Grant sind auch die Schauspieler aufgelistet. Regie führte Peter Jakob und als Kameramann wird Herbert Thallmayer benannt. Für die Filmmusik war John Paris zuständig.
Produziert wurde der Streifen 1958 vom CEO Sonderfilm, der auch für die Verleihung zuständig war. Premiere hatte der Film am 4. September 1958 in Wiesbaden. In einem weiteren Plakat ist ein Zeitungsausschnitt mit der Überschrift Alarm bei Interpool, Großfahndung ungeschminkte Tatsachen unserer Zeit, über die man sprechen sollte, zu sehen. In diesem Artikel ist zu lesen, dass 70 Damen im Alter von 16 bis 30 Jahren der Sittenpolizei ins Netz gingen. Der weitere Text ist allerdings dann nicht zu entziffern. Quer über diese Seite sind drei Hinweistexte zu abgedruckt: „Junge Menschen in Gefahr“, „Eltern und Erzieher warnt euere Töchter“ und der Hinweis „Der aktuellste Aufklärungsfilm unserer Zeit“.
In einem weiteren Presseartikel vom 20. April 1958, Baumholder (Pfalz) steht zu lesen: „Ein Mädchenhandel größeren Ausmaßes rollt vor unseren Augen in unserem eigenen Lande ab. Die Ware sind nicht blonde, weiße Frauen, die in den Harem der arabischen Welt verkauft werden und deren Schicksal den Bundesbürgern seit Jahren erschüttert. Es sind Hunderte von dummen, kleinen Mädchen, die von gerissenen Agenten geködert und in die Garnisonsstädte der Amerikaner in der Pfalz verfrachtet werden.“
Kann sich jemand an Film erinnern?
Für den bisherigen Regieassistenten Peter Jacob bedeutete „Küsse, die töten“ die einzige Filmregie. Nach diesem Kassen- wie Kritikerflop verschwand er aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Die damals 22-jährige Susanne Kraetsch spielte, die anschließend unter dem Künstlernamen Susanne Korda filmte, gab bei diesem Film ihren Einstand vor einer Filmkamera. Der 77-minütige Streifen soll davor warnen, dass Mädchen und junge Frauen von halbseidenen Vertretern des großstädtischen Milieus verführt und als Barmädchen in den „Sumpf der Unmoral“ herabgezogen werden. Es wäre interessant zu erfahren, ob der Film jemals in Baumholder aufgeführt wurde und ob sich jemand an diesen Film erinnern kann.
Feuerwehrnachwuchs übt Einsatz bei Gebäudebrand
Montag, 29. September 2025, Nahe-Zeitung / Lokales
Feuerwehrnachwuchs übt Einsatz bei Gebäudebrand
Von Benjamin Werle
GALERIE
Konzentriert am Werk waren die Nachwuchskräfte bei der gemeinsamen Abschlussübung in Frauenberg im Rahmen des ersten landesweiten Übungstages für Brand- und Katastrophenschutz. Fotos: Benjamin Werle
In Frauenberg hieß es „Wasser marsch“ für die Jugendfeuerwehr während des landesweiten Übungstags für den Brand- und Katastrophenschutz
Frauenberg. Der Feuerwehrnachwuchs in der Verbandsgemeinde Baumholder stellte bei einer gemeinsamen Abschlussübung im Rahmen des ersten landesweiten Übungstags für den Brand- und Katastrophenschutz am Samstag auf dem Gelände der Firma Herbert Stephan sein Leistungsvermögen unter Beweis.
„Alle waren konzentriert bei der Sache“, attestierte VG-Wehrleiter Marco Braun zufrieden, der den Übungseinsatz begutachtete. Rund 40 Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren waren beteiligt.
Gegen 14 Uhr wurde es auf dem Firmengelände der Edelsteinmanufaktur Herbst Stephan plötzlich laut. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Sirene rauschten heran.
Übungsszenario: Gebäudebrand
In großer Eile kletterten uniformierte Mädchen und Jungs aus den Einsatzfahrzeugen und machten sich sogleich ans Werk. „Gebäudevollbrand“, lautete das Übungsszenario für die Feuerwehrnachwuchskräfte, die mit massig Material angerückt waren. Den Verkehr sichern, Schläuche ausrollen, Anschlüsse legen und die Löschtrupps formieren: Das kurzzeitige Kuddelmuddel zu Beginn ging rasch in eine überschaubare Organisationsstruktur über. Vor den Augen von Eltern und Spaziergängern gingen die Jungkräfte aus Baumholder, Berschweiler, Berglangenbach, Frauenberg, Reichenbach und Rückweiler zielstrebig ihren Aufgaben nach.
Zwei Einsatzabschnitte mit zwei Wasserentnahmestellen in der Nahe wurden auf dem großräumigen Gelände gebildet. Nicht nur die Routinehandgriffe wurden dabei auf die Probe gestellt. „Besonderes Augenmerk haben wir bei der Übung auf die Koordination und Absprachen der Jugendlichen untereinander gelegt“, erläutert Wehrleiter Braun. Bei größeren Einsätzen seien diese unerlässlich. Nach wenigen Minuten kam schon das Kommando: „Maschinist, Wasser marsch!“
Teamarbeit zählte besonders
Auch an den Kommunikationsabläufen der Jugendlichen gab es nichts zu bemängeln. Verständlich und ohne Scheu verständigten sich die verschiedenen Einsatztrupps. Entschlossen rückten die Nachwuchskräfte anschließend an den Tragkraftspritzen vor. Auch wenn hier oder da mit der Spritze zwischenzeitlich auch mal geflachst wurde, machten die Jungen seine Sache souverän.
„Auf die Teamarbeit legen wir bei der Ausbildung großen Wert. Im Ernstfall funktioniert es auch nur gemeinsam“, weiß Braun, der mit der Leistung der Jugendlichen sehr zufrieden war. Lob gab es bei der anschließenden Manöverkritik im Gerätehaus Frauenberg auch von Axel Müller, dem kommissarischen VG-Jugendwart: „Die Jugendlichen der verschiedenen Wehren haben untereinander sehr gut zusammengearbeitet und ihre Aufgaben extrem gut bewältigt. Unsere Jugendwarte leisten hier eine sehr gute Arbeit, und ich denke, unser Nachwuchs für die Aktiven ist für die Zukunft gesichert.“ Bedroht sei hingegen der Bestand der Wehren, die keine Nachwuchsarbeit leisten, hielt Müller fest.
Für die Jungkräfte bei der Abschlussübung gab es zur Belohnung hinterher Grillwürstchen und Getränke. Außerdem verteilte Rainer Lang vom Kreisfeuerwehrverband Tickets für die Sommerrodelbahn am Erbeskopf.
Im Rheinland-Pfalz nahmen dem Land zufolge insgesamt mehr als 5000 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Fachbehörden und weiteren Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes an etwa 100 Einzelübungen im Rahmen des ersten landesweiten Übungstages für Brand- und Katastrophenschutz teil.




