Autor: Rita Eckert
Veranstalter des Burgfests in Frauenberg am Limit
Die Daalbachbiker laden am Pfingstmontag, dem 9. Juni 2025, zum Bikergottesdienst ein.
(Bild von Gertrud Nürnberg)
Am Pfingstmontag, dem 9. Juni 2025, laden die Daalbachbiker gemeinsam mit dem evangelischen Kirchenkreis Obere Nahe zum 19. Bikergottesdienst auf den Sportplatz Lauretta in Frauenberg ein. Unter dem Motto „On the road again“ steht die Veranstaltung ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Frieden und Freiheit.
Motorradfans, Gemeindemitglieder und Freunde des Motorsports versammeln sich um 11 Uhr zum Gottesdienst, um gemeinsam zu beten, verstorbenen Bikern zu gedenken und sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Ein besonderes Highlight ist die musikalische Begleitung von Bernd Diehl mit seinen Musikfreunden, die mit rockigen Klängen für die passende Atmosphäre sorgen.
Diakon Oliver Schardt wird den Gottesdienst leiten und den Segen für die Biker und ihre Ausfahrten erteilen.
Neben der spirituellen Zusammenkunft bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, Motorräder zu bestaunen, sich auszutauschen und Spenden für soziale Einrichtungen zu sammeln. Auch in diesem Jahr engagieren sich die Daalbachbiker für wohltätige Zwecke – zuletzt konnten sie eine Jugendhilfegruppe in Niederwörresbach sowie ein junges Bikerpaar, das durch eine Überschwemmung alles verloren hatte, finanziell unterstützen.
Die Daalbachbiker, ein geselliger Stammtisch, treffen sich alle zwei Wochen donnerstags ab 19:30 Uhr in der Schleifer Stube in Tiefenstein, um Touren zu planen und Benzingespräche zu führen.
Für das leibliche Wohl sorgt der Sportverein Lauretta, und als kleines Andenken stehen Give-away-Pins und Nussecken bereit. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucher und einen unvergesslichen Tag voller Zusammenhalt und Motorradleidenschaft
Details
Anfang | 9. Juni 2025 H 11:00 |
Ende | 9. Juni 2025 |
Standort | Sportplatz Lauretta |
Besuch im Ofenmuseum
Besuch im Ofenmuseum
Vor dem Portrait von Ferdianand Stumm (links): die Geschichtsinteressierten Altbürgermeister von Frauenberg, Patrick Kielburger, Dr. Freimut Heiderich, Dr. Regina Geiß-Dreier, den Betreiber des Ofenmuseums, Wolfgang Lengler, den Reichenbacher Chronisten Gerhard Müller, der Frauenberger Hobbyhistoriker Achim Bechtel und das Ehepaar Rita und Heino Eckert. Rita Eckert hatte die Chronik über Frauenberg verfasst und hat vor wenigen Tagen einen Ergänzungsband herausgegeben. Foto Gerhard Müller
Als „hohen Besuch“ wertete der Leiter des Reichenbacher Ofenmuseum, Wolfgang Lengler, die Visite der Prähistorikerin Regina Geiß-Dreier und Freimut Heiderich, die mit dem Geschichtsstammtisch Frauenburg nach Reichenbach kamen. Die Gruppe interessierte sich insbesondere für die von Lengler als Sonderausstellung mit viel Aufwand und Herzblut aufgebaute Tagenheizung mit Zubehör. Äußerst beeindruckt zeigten sich die Gäste über die aufwendig dargestellte Tagenheizung mit Tagenschrank aus dem Jahre 1750, die tiefe Einblicke in die Kulturgeschichte des Feuers ermöglichte. Die Tagenheizung setzt einen baugeschichtlichen zweiten Wohnraum voraus. In die große Öffnung der Brandmauer zwischen der offenen Herdstelle in der Küche und der angrenzenden Wohnstube war die gusseiserne Tagenplatte um 1600 eingelassen. Diese diente dem Zweck, die vom Herdfeuer erzeugte und empfangene Wärme in die angrenzende Stube abzustrahlen. Gmü
Frühlingspicknick am 1. Mai in Frauenberg
FC Frauenberg, e. V.
Frühlingspicknick am 1. Mai in Frauenberg
Am 01.05.2025 lädt der FC Lauretta Frauenberg zum Frühlingspicknick am Sportplatz ein.
Neben einer Sternwanderung erwartet die Besucher eine geführte Tour mit spannenden Erzählungen zur Frauenburg durch den Historiker, Joachim Bechtel (Start 10:00 Uhr).
Für das leibliche Wohl ist ab 12:00 Uhr mit Spießbraten, Würstchen, Salat und Brötchen gesorgt – ab 15:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.
Anmeldeschluss für die Wanderung und Verpflegung ist der 25.04.2025
Anmeldung bei Susanne Bausch 06787 8170 oder Pascal Schwarz 015172408283
Alle sind willkommen – es ist für jeden etwas dabei!
Westricher Rundschau – Mittwoch, den 23. April 2025, Seite 12
Landrat startet seine Kreisbereisung
Nahe, Zeitung, Donnerstag, 17. April 2025, Seite 22
Der Landrat startet seine Kreisbereisung
Kowalski will alle 96 Städte und Gemeinden des Nationalparkkreises besuchen – Auftakt in Frauenberg und Reichenbach
Frauenberg, Landrat Miroslav Kowalski hatte im Oktober im Rahmen einer Ortsbürgermeisterdienstbesprechung zugesagt, alle 96 Städte und Gemeinden im Nationalpark Kreis zu besuchen, um mit den Gemeindevertretern darüber zu sprechen, welche Probleme sie haben, und die Gemeinden auch besser kennenzulernen. Den Auftakt machte Kowalski nun am vergangenen Wochenende in Frauenberg und Reichenbach. Auf dem Terminplan des Landrats stehen zunächst bis Mai, die anderen Orte in der Verbandsgemeinde (VG) Baumholder, danach will er die Ortsgemeinden in der VG. Birkenfeld bereisen.
Geschichte der Ruine Frauenburg
Im rund 400 Einwohner zählende Frauenberg mit der namensgebenden Frauenburg wurde der Landrat von den beiden Beigeordneten Achim Bechtel und Stefan Kielburger empfangen, da Ortsbürgermeister Karl-Heinz Thom urlaubsbedingt nicht teilnehmen konnte. Die Ruine der Frauenburg, malerisch gelegen und inzwischen von der Generaldirektion Kulturelles Erbe. (GDKE) Rheinland-Pfalz, aufwändig saniert, gehörte zum Programm der Tour. Achim Bechtel gab einen Überblick über die wechselvolle Geschichte dieses Gemäuer, das im 14. Jahrhundert der Witwensitz der Loretta von Sponheim war. Der erste Beigeordnete ist zugleich Vorsitzender des Frauenberger Heimat- und Verschönerungsvereins, der seit 1981 die GDKE bei der Pflege der Burgruine unterstützt. Im Nahetal ging es im Ortsteil Bahnhofstraße unter anderem zum Sitz der Firma Stephan. Die Edelsteinmanufaktur ist mit ihren rund 250 Mitarbeitern der mit Abstand wichtigste Gewerbebetrieb in Frauenberg und zählt zudem zu den bedeutsamsten Aushängeschildern, der Schmuckindustrie in der Region. Beim jetzigen Besuch Kowalsky ging es dem Landrat in erster Linie um den Hochwasserschutz und um den sanierungsbedürftigen Zustand der Bahnhofstraße. Die Straße ist in Gemeindebesitz, daher verwies der Landrat darauf, dass man einen Zuschuss aus dem Investitionsstock beantragen solle. Zudem besichtigten die Gemeindevertreter mit Kowalski den benachbarten Rasenplatz des FC Lauretta und das dortige Sportler- und Anglerheim.
Im Anschluss erläuterten die Ortsvertreter Kowalsky, dass der Zufahrtsweg über die schmale und kurvenreiche Kreisstraße zwölf Leitplanken erhalten sollte. Bechtel und Kielburger betonten, dass sich die Gemeinde an einigen Stellen Verbesserungen wünschen würde. Im Ort selbst nahmen der Landrat und die beiden Beigeordneten unter anderem das Neubaugebiet und das Dorfgemeinschaftshaus in Augenschein. Die beiden erläuterten auch die angespannte Haushaltslage und die Notwendigkeit, Schulden abzubauen. Kowalski wiederum machte sich Notizen über die von Bechtel und Kielburger vorgebrachte Anliegen und versicherte, dass diese bei weiteren Entscheidungsfindungen im Kreishaushalt – sofern möglich – Berücksichtigung finden sollen…(red)
Die Ruine der Frauenburg war eines der Ziele von Landrat Miroslaw Kowalski bei seinem Besuch in Frauenberg. Die beiden Beigeordneten Achim Bechtel (links) und Stefan Kielburger (rechts) berichteten ihm dort ausführlich über die wechselvolle Geschichte des Gemäuers, das eine der größten historischen Sehenswürdigkeiten im ganzen Nationalparkkreis Birkenfeld ist. Foto Axel Munsteiner/Kreisverwaltung
Osterkaffee der Frauenhilfe
Am Mittwoch, dem 03. April fand der traditionelle Osterkaffee der Frauen der Frauenhilfe, der wie immer gut besucht war, im Gemeinschaftshaus statt,
Wieder konnten alle wunderbare Stunden bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen erleben. Beate Thom, Hilde Lauer und Karola Kurz hatten sich um die Osterdekoration gekümmert, gebastelt und die Tische liebevoll hergerichtet.
Nochmals vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben.
Frauenberger haben wieder gemeinsam aufgeräumt
Mittwoch, 02. April 2025, Nahe-Zeitung, Seite 20
Frauenberger haben wieder gemeinsam aufgeräumt
Frauenberg. Mehr als 35 Helfer, darunter auch einige Kinder, beteiligten sich am Frauenberger Umweltschutztag. Unter der Schirmherrschaft der Ortsgemeinde und der Federführung des Angelvereins waren Mitglieder aller Ortsvereine sowie die Jagdpächter an der Sammelaktion beteiligt. Nicht ganz zur Hälfte wurde der vom AWB bereitgestellte fünf Kubikmeter umfassende Container mit dem eingesammelten Abfall befüllt. Lediglich auf dem Weg in Richtung Kronweiler war etwas mehr Abfall einzusammeln. Entlang der Lauretta-Traumschleife und am Naheufer wurde fast gar kein Abfall gefunden. Der Vorsitzende des Angelvereins, Oliver Eifler, zeigte sich auch sehr zufrieden und hoffte, dass sich das Umweltbewusstsein durchgesetzt habe und in den kommenden Jahren auch so bleiben möge. Nach getaner Arbeit spendierte die Gemeinde allen ein Getränk und einen Weck mit Würstchen. gmü Foto: Gerhard Müller
Ersten Senioren in der VG wird schon geholfen
Samstag, 08. März 2025, Nahe-Zeitung, Seite 24
Ersten Senioren in der VG wird schon geholfen
Gemeindeschwester plus startet durch – Öffentliche Sprechstunde am Dienstag
Baumholder. Keine zwei Monate ist Britta Bidinger nun als Gemeindeschwester plus der VG Baumholder im Amt, doch es haben sich bereits zahlreiche Senioren bei ihr gemeldet, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen. VG-Bür Bernd Alsfasser berichtete im Verbandsgemeinderat, dass Bidinger bereits zwölf Senioren und Seniorinnen aufsuche, um sie zu beraten.
Mehr als 1000 Faltblätter wurden bereits in den Ortsgemeinden verteilt, und Bidinger besucht weiterhin fleißig Gemeinderatssitzung und andere Veranstaltungen, um in allen Orten möglichst den Kontakt zu den älteren Mitbürgern über 70 Jahre aufnehmen zu können.
Alsfasser hob das Engagement Bindingers im Rat explizit hervor und erklärte, dass man auch Verbindung nach Kusel aufgenommen habe, da dort auf Kreisebene Gemeindeschwestern beschäftigt werden. „Im Gespräch zeigte man sich erstaunt, dass wir hier so schnell so viele zu betreuende Personen gefunden haben“, schilderte Alsfasser. Hier sei man auf dem richtigen Weg. Auch sei bereits die nächste Auflage der Informationsbroschüre in Auftrag gegeben worden.
Die 45-jährige examinierte Krankenschwester will am kommenden Dienstag, 11. März, zu einer Sprechstunde ins Dorfgemeinschaftshaus nach Berschweiler kommen. Dort wird sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ab 13 Uhr ihre Aufgaben und Arbeitsweise erläutern, um älteren Menschen dabei zu helfen, so lange wie möglich selbstständig zu Hause leben zu können. Interessierte sollen Gelegenheit haben, sich über das kostenlose Unterstützungsangebot zu informieren, persönliche Anliegen vorzubringen oder auch die neue Gemeindeschwester kennenzulernen.
Dazu möchte Bidinger mit den Menschen jenseits der 70 Jahre ins Gespräch kommen. Sie richtet sich an alle Senioren, die vielleicht allein leben und wenig Kontakt haben. Als Gemeindeschwester will sie älteren Menschen individuelle Beratung rund um deren Gesundheitsfürsorge, aber auch soziale Unterstützung bieten. Die Gemeindeschwester will auch Kontakte zu Vereinen oder Veranstaltungsangeboten vermitteln, um einer Vereinsamung vorzubeugen. „Mein Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren in ihrem gewohnten Umfeld zu unterstützen und ihnen bei allen Fragen des täglichen Lebens Hilfestellung anzubieten“, erklärte die Gemeindeschwester plus.
Neben der Sprechstunde besteht auch die Möglichkeit, individuelle Hausbesuche zu vereinbaren. Eine Terminabsprache ist unter Tel. 0175/8938125 möglich.
Gemeindeschwester plus Britta Bidinger bietet am Dienstag eine Sprechstunde im Dorfgemeinschaftshaus in Berschweiler an. Foto: VG Baumholder
Bunte Turnstunde der Turnerfrauen
Bunte Turnstunde im Sportheim
Mit viel Vergnügen feierten die Turnerfrauen in diesem Jahr im Sportheim Fastnacht. Susanne verköstigte die „Verboozte“ Weiberrunde bestens, und eine „Theatervorführung“ sorgte für zusätzliche Unterhaltung. (Foto Rita Eckert)