Der Gemeinde-Defibrilator

Foto: Gerhard Müller (Nahe-Zeitung)

Bei Herzrhythmusstörungen zählt jede Sekunde. Deshalb sollten auch Ersthelfer in der Lage sein, einen Defibrillator zu nutzen. In immer mehr öffentlichen Gebäuden, Geschäften, Banken und Firmen hängen deshalb diese Geräte. Seit Anfang 2018 jetzt zur Sicherheit der Frauenberger auch in unserem Gemeindehaus. Es handelt sich um einen sog. AED (automatisierter externer Defibrillator). Diese Geräte können auch von Laien bedient werden.

Entgegen einem verbreiteten Irrglauben, der seinen Ursprung wohl in Hollywood-Filmen findet, ersetzt der AED nicht die Wiederbelebung eines Patienten. Er dient vorwiegend dem Zweck, Herzrhythmusstörungen durch gezielte Stromstöße zu beenden. Wenn das Herz aussetzt, ist eine Herz-Lungen-Massage auch trotz dem Gerät noch notwendig. Allerdings kann der Defibrillator die Ersthelfer durch Messungen und daraus resultierende Anweisungen unterstützen. Das Gerät entscheidet auch selbstständig, ob und wann ein Stomstoß erforderlich ist – eine Fehlbedienung ist praktisch unmöglich.

Wer den AED im Ernstfall braucht, kann ihn jederzeit nutzen. Er befindet sich direkt hinter (gegenüberliegende Wand) der Eingangstür des Gemeindehauses.

Die OIE AG hat sich bei der Anschaffung des Gerätes mit einer Spende von 250 EUR an den ca. 1800 EUR Gesamtkosten nach Rabatten beteiligt. Dafür bedankt sich die Gemeinde ganz herzlich.

Foto: Gerhard Müller (Nahe-Zeitung)

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